Eishockey

Eisbären Berlin verpatzen CHL-Auftakt

Die Berliner Eisbären unterlagen dem Schweizer Spitzenklub ZSC Lions Zürich nach frühem Drei-Tore-Rückstand zu Hause klar mit 3:6.

Nach dem Spiel wurde es herzlich. Zunächst ergriff Marc Crawford das Wort. „Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue, Uwe wiederzusehen“, erzählte der Trainer der ZSC Lions.

Er und Uwe Krupp teilen den größten Moment ihrer Eishockey-Laufbahn, Crawford war der Trainer der Colorado Avalanche, als Verteidiger Krupp diese 1996 zum Stanley-Cup-Sieg in der NHL schoss. Krupp, der jetzt Trainer des EHC Eisbären ist, entgegnete: „Ich habe viel von ihm gelernt.“

Aber wohl noch nicht genug, um die Lions im ersten Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) zu bezwingen. Die Berliner unterlagen 3:6 (0:3, 2:0, 1:3) vor 6570 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena. Für Krupp war das Ergebnis nur „schwer zu schlucken“.

Nach desaströsen ersten 20 Minuten und einem 0:3-Rückstand glichen die Berliner durch Marcel Noebels (33.), Darin Olver (39.) und Zugang Micki DuPont (41.) aus. Ihnen gelang es, das Spiel zu kontrollieren. „Ich glaube, wir waren näher am 4:3 als Zürich“, so Krupp.

Ein unglücklicher Gegentreffer brachte die Berliner jedoch aus dem Rhythmus und führte in die letztlich deutliche Niederlage. Im zweiten Heimspiel in der Gruppenphase der CHL treffen die Berliner nächsten Sonnabend auf die Gap Rapaces und stehen unter Zugzwang im Kampf um den Einzug in die K.o.-Runde.