Drei Wochen lange wurde nur trainiert beim EHC Eisbären, jetzt stehen die ersten Partien auf dem Programm. Das Team aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) tritt in Dresden beim Turnier des Zweitligisten an und trifft dort am Sonnabend auf die Eislöwen. Im Finale oder im Spiel um Platz drei ist am Sonntag DEL-Konkurrent Wolfsburg oder der tschechische Meister Litvinov der Gegner.

Es sind die beiden einzigen Testspiele der Berliner, bewusst entschied man sich dafür, es bei dieser geringen Zahl zu belassen, um mehr Zeit für ein intensives Training zu haben. „Jetzt soll die Mannschaft versuchen, das umzusetzen, was wir geübt haben. Wir wollen sehen, wie sich einzelne Spieler in bestimmten Situationen verhalten“, sagt Stefan Ustorf, dessen Vertrag als Sportlicher Leiter nach seiner vergangenen Premierensaison in dieser Position verlängert worden ist.

Kuji soll auch in Champions Hockey League spielen

Besonders schauen Ustorf und Trainer Uwe Krupp auf Shuhei Kuji, einen japanischen Stürmer, der die Vorbereitung als Probespieler mitmachen darf. „Wir müssen ihn unter Wettkampfbedingungen sehen, um ihn fair zu beurteilen“, sagt Ustorf. Wie es aussieht, werden die Berliner ihn auch für die Champions Hockey League (CHL) melden, in der am 22. August mit der Heimpartie gegen die ZSC Lions aus Zürich die Pflichtspiele für den EHC beginnen (16 Uhr, Mercedes-Benz-Arena). „Ich gehe davon aus, dass er da spielt“, so Ustorf. Für eine Entscheidung über ein Engagement gebe es keinen Zeitplan.

Nicht mit nach Dresden fahren Verteidiger Constantin Braun, für den das Turnier nach langwieriger Fußverletzung noch zu früh kommt, und Stürmer Mark Bell wegen einer Knöchelverletzung. Auch Verteidiger Sasa Martinovic, der sich bei den Berlinern fit hält, gehört in Dresden nicht zum Kader. „Er ist ein reiner Gastspieler“, sagt Ustorf. Ob das so bleibt, wird sich zeigen.

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