EHC

Endlich mehr Zeit zum Trainieren für die Eisbären

Auch wenn der neuer Trainer schon vier Wochen da ist - Gelegenheit zum Trainieren gab es kaum. Jetzt können die Berliner ihre Problemzonen angehen.

Foto: Lukas Schulze / dpa

Schon vier Wochen arbeitet Uwe Krupp nun als Trainer für den EHC Eisbären. Wegen der vielen Spiele ergab sich aber erst jetzt erstmals die Gelegenheit, mal ausführlicher zu trainieren und gleichzeitig ein paar Dinge zu probieren, die Krupp anders machen möchte. „Es sind nur ein paar spezifische Sachen, über die ich gar nicht so viel sagen möchte“, so der Trainer des Tabellensechsten der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Vorrangig geht es dabei um Scheibenkontrolle, um Zweikampfgestaltung. Besonders in den Ecken sollen seine Spieler aggressiver sein, dem Gegner weniger Raum und Zeit lassen. Jetzt mit mehr Trainingsmöglichkeiten gehen die Berliner ihre Problemzonen an, nachdem sie sich vorher darauf konzentriert hatten, das zu verbessern, was sie gut können.

Gut waren die Eisbären zuletzt daheim, sieben Siege hintereinander gelangen ihnen vor eigenem Publikum. Am Freitag soll die Serie ausgebaut werden, wenn die Nürnberg Ice Tigers kommen (19.30 Uhr, O2 World). Auch bei den Franken gab es kürzlich einen Trainerwechsel, und zuletzt wirkte der sich mit vier Siegen positiv aus. „Deren Formkurve geht nach oben“, sagt Krupp, der die kleine Verschnaufpause vom Zwei-Tages-Spielrhythmus für seine Mannschaft als sehr angenehm empfand.