In der jüngeren Vergangenheit wurde dem Management des EHC Eisbären oft vorgehalten, sich auf alten Erfolgen auszuruhen. Dieser Eindruck ließ sich nicht immer entkräften. Es tat sich wenig beim spielenden Personal, die Hoffnung lag auf einem jungen Trainer, der schwierige Bedingungen vorfand.
Doch spätestens mit dem Ausscheiden im Pre-Play-off der Vorsaison wurde der Führungsriege bewusst, dass sie größere Anpassungen vornehmen muss, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.
Das äußerte sich in einer vermehrten Transferaktivität, die noch keinen Effekt zeigte. Mit dem Wechsel des Trainers unterstreichen die Berliner jetzt, dass sie keineswegs nur auf das Glück hoffen in ihrer kleinen Eisbären-Familie, zu der auch Jeff Tomlinson als langjähriger Mitarbeiter gehörte.
Frische Impulse für die Entwicklung
Ein größerer Name als Uwe Krupp lässt sich kaum finden im deutschen Eishockey. Die Eisbären gehen in die Offensive, nachdem sie gemerkt haben, dass andere Klubs ihnen deutlich voraus sind.
Krupp bringt mal wieder Einflüsse von außen in einen Verein, der sehr in sich selbst ruhte. Das kann nur gut sein, obwohl es keine Garantie für schnellen Erfolg ist. Der neue Mann soll aber vor allem für eine Entwicklung sorgen, gerade bei jungen deutschen Spielern, die den Klub wieder nach vorn bringen. Krupp darf man zutrauen, dass ihm das gelingt.





