Der kleine Höhenflug der Eisbären Berlin war nur von kurzer Dauer. Am Dienstag unterlag der Rekordmeister der Deutschen Eishockey Liga nach zuvor zwei Siegen der Düsseldorfer EG mit 2:5 (1:1, 0:1, 1:3).

Die Partie begann vor 4670 Zuschauern mit einem Aufreger: Nach 25 Sekunden war die Partie für Berlins Angreifer Mark Bell bereits beendet. Der Kanadier traf Alexander Preibisch mit dem Ellenbogen am Kopf und erhielt dafür eine Spieldauerstrafe. Die Eisbären überstanden die Unterzahl allerdings schadlos und gingen durch Florian Buschs erstes Saisontor selbst in Führung.

Manuel Strodel glich noch vor der ersten Pause aus. Im zweiten Drittel legte die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson ihre Zurückhaltung ab, besaß gute Chancen zur erneuten Führung – und kassierte aus dem Nichts durch Daniel Fischbuch das 1:2. Dadurch verloren die Berliner ihren Faden teilweise und hatten Glück, dass im Mittelabschnitt kein weiterer Treffer mehr fiel. Kurz nach Wiederbeginn traf Busch erneut, fälschte dabei einen Schuss von Rückkehrer Alex Trivellato unhaltbar für DEG-Keeper Tyler Beskorowany zum 2:2 ab. Weil aber auch Strodel Berlins Schlussmann Mathias Niederberger noch zweimal überwinden konnte und in der Schlussminute Travis Turnbull ins leere Tor traf, mussten die Eisbären die Heimreise ohne Punkte antreten.

dpa