Zeitig ging es am Montagvormittag los, per Bus nach Zlin in Tschechien. Zehn Stunden wurden eingeplant vom EHC Eisbären, um bis fast in die Nähe von Bratislava zu kommen und dort das letzte Gruppenspiel in der Champions Hockey League (CHL) zu bestreiten (19.30 Uhr, Laola1.tv). Ein bedeutungsloses für die Berliner, denn der Einzug in das Achtelfinale ist längst verspielt.
Immerhin konnten es sich die Profis des Rekordmeisters der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bequem machen im Bus, denn eine ganze Reihe von Plätzen wurde gar nicht benötigt. „Wir haben das absolute Restprogramm auf dem Eis“, sagt Stefan Ustorf, der Sportliche Leiter. Die Stürmer Antti Miettienen und Darin Olver blieben daheim, der eine ist nicht spielberechtigt, der andere erwartet die Geburt seines Kindes. Zudem fallen bei den Eisbären sechs Angreifer verletzt aus.
Das erinnert an die vergangene Saison, da mussten auch reihenweise Spieler verletzt passen. Das wollten die Berliner nicht noch einmal erleben, doch wieder bleiben sie nicht verschont. Anders als damals hadern die Eisbären nun jedoch nicht. „Wenn wir acht Spieler mit Leistenproblemen hätten, würde ich mir Sorgen machen“, erzählt Ustorf und spielt damit auf mögliche Fehler beim Training an. Diesmal sind fast alle Ausfälle durch Zusammenstöße in Spielen bedingt. „Die kann man nicht verhindern“, so Ustorf. In den vergangenen beiden Partien in München (3:1) und gegen Düsseldorf (2:1) erwischte es Mark Bell (Knieprellung) und Matt Foy (Rippenprellung). Zuvor schon waren Florian Busch (Schultereckgelenksprengung), Laurin Braun (Schlüsselbeinbruch), Vincent Schlenker (Rückenprobleme) und Jonas Schlenker (Gehirnerschütterung) nicht dabei.
Junge Spieler haben dazugelernt
In der vergangenen Spielzeit litten die Berliner unter den Verletzungen, jetzt läuft es dennoch ordentlich. In der DEL-Tabelle ist man in der Spitze dabei, fünf von sieben Partien wurden gewonnen. Manager Peter John Lee betrachtet das auch als ein Resultat der Vorsaison. „Damals haben wir uns nicht aus diesem Problem herausgekauft, sondern junge Spieler eingesetzt. Diese Spieler konnten lernen, jetzt helfen sie uns viel mehr, und wir können trotz der Ausfälle gute Leistungen abliefern“, so Lee.
Aufgrund der Anzahl der Rekonvaleszenten räumt Ustorf jedoch ein: „Jetzt wird es langsam eng, das alles zu kompensieren.“ Immerhin besteht die Hoffnung, dass Mark Bell am Freitag gegen den Meister Ingolstadt wieder dabei ist. Miettinen und Olver sind es sowieso. Auch Busch soll demnächst wieder auf dem Eis trainieren, Jonas Schlenker könnte bald zurückkehren. Bei der nächsten Busreise muss also wieder enger zusammen gerutscht werden.



![Felix Petermannm (EHC Red Bull Muenchen), Laurin Braun (Eisbaeren Berlin), Daniel Richmond (EHC Red Bull Muenchen), Jochen Reimer, Torwart (EHC Red Bull Muenchen), Laurin Braun (Eisbaeren Berlin)v.li. Aktion, EHC Red Bull Muenchen vs Eisbaeren Berlin Eishockey, DEL, Saison 2013 2014, 03.01.14 Foto: Eibner [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide, Please check additional restrictions!, Bitte Einschränkungen der Handelsrechte beachten! ] Felix Petermannm (EHC Red Bull Muenchen), Laurin Braun (Eisbaeren Berlin), Daniel Richmond (EHC Red Bull Muenchen), Jochen Reimer, Torwart (EHC Red Bull Muenchen), Laurin Braun (Eisbaeren Berlin)v.li. Aktion, EHC Red Bull Muenchen vs Eisbaeren Berlin Eishockey, DEL, Saison 2013 2014, 03.01.14 Foto: Eibner [ Rechtehinweis: Verwendung weltweit, usage worldwide, Please check additional restrictions!, Bitte Einschränkungen der Handelsrechte beachten! ]](https://img.sparknews.funkemedien.de/132903680/132903680_1423609875_v16_9_1200.jpeg)

