In Minsk war am Mittwoch spielfrei, ereignislos verlief der Tag bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in Weißrussland dennoch nicht. Deshalb blieb Peter John Lee, der als Vertreter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bei der deutschen Nationalmannschaft weilte, auch noch dort, während das Team nach dem Ausscheiden in der Gruppenphase schon die Heimreise antrat.
Der Manager des EHC Eisbären verfolgte in Minsk die Auslosung zur neuen Champions Hockey League (CHL). In den Gruppenspielen, die im August beginnen, treffen die Berliner auf den tschechischen Meister PSG Zlin, den HC Fribourg-Gotteron (Schweiz) und Djurgarden Stockholm.
Die Schweden waren erst im Dezember zu Gast in Berlin, sie nahmen am Finalturnier der European Trophy teil, aus der die CHL hervorgegangen ist. „Die hatten da die meisten Zuschauer dabei“, sagt Lee. Damals spielte Djurgarden noch in der zweiten Liga, vor ein paar Wochen gelang jedoch der Aufstieg in die erste Liga. Fribourg schaffte es in der Schweiz ins Play-off-Halbfinale. „Duelle mit Schweizer Teams sind immer besonders, Zlin ist Meister. Keine leichte Gruppe, aber wir haben eine Chance“, sagt Lee.
Um in das Achtelfinale einzuziehen, müssten die Berliner ihre Gruppe wohl gewinnen. Insgesamt wird in elf Gruppen zu je vier Teams gespielt, die Ersten und die fünf besten Zweitplatzierten kommen in die K.o.-Runde.
Um die Teilnahme am Play-off kämpfen aus deutscher Sicht ebenso der ERC Ingolstadt (Lappeenranta/Finnland, Ostrava/Tschechien, Zug/Schweiz), die Kölner Haie (Oulu/Finnland, Kosice/Slowakei, Liberec/Tschechien), die Hamburg Freezers (Rauma/Finnland, Lulea/Schweden, Nottingham/England), die Krefeld Pinguine (IFK Helsinki/Finnland, Skelleftea/Schweden, Sönderjyske/Dänemark) und die Adler Mannheim (Sparta Prag/Tschechien, Växjö/Schweden, Kuopio/Finnland).
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