Die Eisbären haben sich als Tabellenachter das angestrebte Heimrecht im Pre-Play-off gesichert. Im entscheidenden Spiel am letzten Hauptrundenspieltag der Deutschen Eishockey Liga gewann der Titelverteidiger beim Verfolger ERC Ingolstadt nach anfänglichen Problemen mit 4:1 (0:1, 3:0, 1:0). Da zeitgleich die Iserlohn Roosters durch ein 1:4 (1:1, 0:1, 0:2) in Straubing den Sprung auf den neunten Platz verspielten, kommt es für die Eisbären nun ab Montag erneut im Modus Best of Three zum Duell mit Ingolstadt.

Die Eisbären kamen in der Ingolstädter Arena nur schwer in die Partie. Fast sah es so aus, als ob die Berliner trotz dreier Pfostenschüsse gegen sich ungeschoren davon kommen würden, da traf John Laliberte (20.) acht Sekunden vor der ersten Pause zum 0:1. Unter Zugzwang stehen präsentierte sich der Meister ab dem zweiten Abschnitt wesentlich stärker. Durch einen Hattrick von Kapitän André Rankel (30., 36., 40.) drehten die Eisbären im Mittelabschnitt das Spiel. Den Schlusspunkt setzte Florian Busch (50.).

Die Konkurrenz sollte laut Hans Zach, Trainer Adler Mannheim, gewarnt sein: „Die Eisbären sind zurzeit das Team mit dem größten Selbstvertrauen. Das macht sie im Play-off sehr gefährlich.“

BM