Eishockey

Eisbären-Trainer sieht trotz Niederlage Entwicklung

Obwohl die Eisbären gegen Straubing verloren haben, bleibt Trainer Jeff Tomlinson zuversichtlich. Am Freitag kommt mit dem EHC Red Bull München gleich der nächste Gegner dieser Kategorie nach Berlin.

Jeff Tomlinson lächelte, als er aus der Kabine kam, dann setzte er sich lässig auf die Spielerbank und schaute zu, wie seine Co-Trainer eine Handvoll Profis anleiteten. Mit dabei waren Zugang Mark Bell und Constantin Braun (Depression), deren erstmaliges Eingreifen in der Saison bald erwartet wird.

Vielleicht war es diese Aussicht, die den Trainer des EHC Eisbären, dem Titelverteidiger der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), trotz der Niederlage tags zuvor in Straubing (1:3) nicht schmollen ließ.

Andererseits hatte Tomlinson das Spiel bei den Bayern ziemlich gut gefallen. „Das war eigentlich noch besser als gegen Nürnberg“, sagte er. Allerdings gewann der EHC 6:1 gegen den Tabellenzweiten, was seine Wertung paradox anmuten lässt.

Das Verhalten der Profis auf dem Eis, die Spielanlage, so der Trainer, rechtfertige seine Aussage jedoch. Lediglich die Chancenverwertung sei haarsträubend gewesen. Mehrere Alleingänge und Pfostentreffer gelangen den Berlinern, Straubing hingegen hat aus halben Chancen Tore gemacht.

Da Straubing ein direkter Konkurrent um den Einzug in das Play-off ist, tut die Niederlage weh. Am Freitag kommt mit dem EHC Red Bull München gleich der nächste Gegner dieser Kategorie nach Berlin (19.30 Uhr im Liveticker).