Eishockey

Eisbären haben nach Mannheim-Gala keine Zeit zum Feiern

Die Berliner treffen am Dienstag wieder auf die Mannheimer, über die sie mit 5:2 siegten. Davor warten noch Ingolstadt und Augsburg.

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Es wäre einer ausgiebigeren Feier würdig gewesen, das 5:2 der Eisbären gegen Mannheim. Aber dem Team von Coach Don Jackson fehlt die Zeit. Im 48-Stunden-Rhythmus geht es weiter. Am Freitag treten die Berliner beim Tabellensechsten Ingolstadt an, am Sonntag in Augsburg und am Dienstag kommt die Mannschaft erneut in die O2 World, die eigentlich den Anlass für die Feier gegeben hätte, die Mannheimer Adler.

„Wir hatten ab dem zweiten Drittel alles unter Kontrolle, ich hatte nie das Gefühl, dass noch etwas passieren könnte“, sagte Andre Rankel nach dem fast perfekten Spiel gegen den Tabellenführer. Natürlich hofft er, dass sich dieses Gefühl jetzt öfter, wenn nicht sogar regelmäßig einstellt. An einem Mangel an Kraft werde es nicht liegen, ist sich der Eisbären-Kapitän sicher. „Wir haben am Ende einen Gang rausgenommen.“

Verteidigungsarbeit war die Achillesferse der Eisbären

Das konnten er und sein Team nur, weil die Abwehrarbeit weit besser war als bei der Berg- und Talfahrt zuvor. „In den vergangenen Wochen war die Verteidigungsarbeit die Achillesferse meiner Mannschaft“, erklärte Coach Don Jackson, „in den letzten beiden Spielen haben wir in der Abwehr, auch Dank unseres Torwartes Rob Zepp, aber sehr gut gespielt.“

Schon jetzt in Vorfreude auf die nächste Gala an den nächsten Besuch der Mannheimer zu denken, empfiehlt sich nicht. „Auf uns warten zwei sehr harte Auswärtsspiele“, sagt Berlins NHL-Star Daniel Briere, der noch nie in Ingolstadt war. „Beide Gegner lauern in der Tabelle direkt hinter uns, wir sind gewarnt und müssen hoch konzentriert sein.“