DEL-Spitzenreiter Eisbären Berlin wird nach zwei weiteren Ausfällen sein Sonntagsspiel beim ERC Ingolstadt nur mit einem Rumpfteam bestreiten. Der Eishockey-Meister muss neben den ohnehin verletzten Stammkräften Steve Walker und Frank Hördler sowie dem für die U 20-Auswahl abgestellten Daniel Weiß beim Tabellensechsten auch auf den erneut angeschlagenen Florian Busch und den gesperrten Stefan Ustorf verzichten. Damit ist Trainer Don Jackson im Sturm zum Experimentieren gezwungen.

Pechvogel Busch verletzte sich beim 3:1-Sieg am Freitag in Frankfurt am Fuß. „Er konnte auch am Sonnabend nicht trainieren, sein Einsatz am Sonntag ist somit ausgeschlossen“, teilte Club-Sprecher Daniel Goldstein mit. Kapitän Ustorf handelte sich im gleichen Spiel nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichter eine Spieldauer-Disziplinarstrafe ein und fehlt den Berliner automatisch für ein Spiel.

Somit stehen dem Meister für die Partie bei den Oberbayern lediglich noch acht Stammkräfte für den Angriff zur Verfügung. Um wenigstens mit drei kompletten Sturmreihen antreten zu können, haben die Eisbären den 19-jährigen Förderlizenzspieler Patrick Pohl vom Bundesligisten Dresdner Eislöwen angefordert.

dpa/mim