Volleyball

BR Volleys prüfen, wie stark Aufsteiger Lüneburg wirklich ist

Der Meister aus Berlin will im Fernduell mit dem Dauerrivalen Friedrichshafen auch gegen den überraschend starken Bundesliga-Neuling seine gute Form bestätigen.

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Ein Wiedersehen mit alten Bekannten feiern die Berlin Recycling Volleys am Sonnabend (18.30 Uhr, Schmeling-Halle) gegen Aufsteiger SVG Lüneburg. Beim Gegner ist Stefan Hübner der Trainer, Falko Steinke spielt auf der Diagonalposition. Beide hatten in der Vergangenheit mal für Berlin aufgeschlagen.

Gastgeschenke können die Ehemaligen jedoch nicht erwarten. Der Meister liegt nach acht Spieltagen hinter dem punktgleichen VfB Friedrichshafen nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses auf Platz zwei, da will man sich gegen einen Aufsteiger keine weiteren Satzverluste einhandeln.

Lüneburg sei zudem ein Aufsteiger, der „seine Erstligatauglichkeit schon unter Beweis gestellt hat und frei aufspielen kann, weil er nichts zu verlieren hat“, warnte Volleys-Coach Mark Lebedew sogar, weil die Lüneburger bereits den CV Mitteldeutschland, Herrsching, Coburg und zuletzt Dresden geschlagen haben. „Einen solch erfolgreichen Einstand hat man von einem Neuling selten erlebt.“

Seiner Mannschaft hatte der Australier nach dem wichtigen 3:1-Sieg in Rottenburg am Mittwoch einen freien Tag gegönnt. „Wir haben uns in den letzten beiden Spielen in guter Form präsentiert, die wollen wir jetzt gegen Lüneburg bestätigen“, sagte Lebedew.