Der Titelverteidiger wackelte nur ein kleines bisschen in den ersten beiden Sätzen. Doch am Ende gab es wenig zu kritisieren an der Vorstellung der BR Volleys im Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft.
Der Titelverteidiger ließ dem 3:0 am vergangenen Mittwoch in der Schmeling-Halle am Sonnabend ein weiteres 3:0 (25:21, 25:20, 25:11) in der Jahrhunderthalle von Spergau folgen. Gegner CV Mitteldeutschland war in allen Belangen unterlegen.
Nun warten die Berliner auf ihren Halbfinalkontrahenten. Das wird der Sieger aus dem Duell zwischen Düren und Bühl sein, die heute ihr zweites Play-off-Spiel bestreiten. Die Bühler führen in der Serie nach dem Modus „Best of three“ mit 1:0.
Leise Kritik von Lebedew
„Einigermaßen zufrieden“, war Volleys-Trainer Mark Lebedew. „Heute waren wir ein bisschen besser als am Mittwoch. Ich hoffe aber, dass wir am Sonntag im ersten Halbfinale noch besser spielen werden.“ In den ersten beiden Durchgängen hatte er einen Kontrahenten auf Augenhöhe gesehen, jedenfalls jeweils bis Mitte des Satzes. „Im ersten Satz haben wir uns erst nach einer Aufschlagserie von Robert Kromm absetzen können, auch im zweiten war es bis zum 11:11 sehr ausgeglichen.“
Aber letztlich stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht – alle sechs Sätze in den beiden Spielen haben schließlich die BR Volleys gegen den CV Mitteldeutschland gewonnen. Die besten Punktesammler auf Berliner Seite waren Kromm (16), Paul Carroll (11) und Sebastian Kühner (10), der wie Tomas Kmet auf vier Blocks kam. Kühner hatte Lebedew auf der Zuspielerposition diesmal den Vorzug vor Kawika Shoji gegeben. Und der 27-Jährige nutzte die Chance.
Zweiwöchige Pause nach der Bundesligarunde gut überstanden
Die Sorge des Trainers, wie die Mannschaft die zweiwöchige Pause nach der Bundesligarunde überstehen würde, dürfte damit etwas kleiner geworden sein. Denn die BR Volleys scheinen auf gutem Wege zu sein, zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister zu werden.
BM





