Volleyball

Volleyball-Meister Berlin sichert sich Platz eins

Nach schwieriger Anfangsphase setzten sich die BR Volleys bei Tabellenschlusslicht Dresden mit 3:1 durch und holten sich die notwendigen drei Punkte, um Friedrichshafen von der Spitze zu verdrängen.

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Die Berlin Volleys haben sich am letzten Vorrunden-Spieltag noch Tabellenplatz eins gesichert. Nach einer schwierigen Anfangsphase setzte sich der deutsche Volleyball-Meister am Mittwoch beim Bundesliga-Schlusslicht VC Dresden mit 3:1 (27:29, 27:25, 25:15, 25:10) durch und holte sich damit die notwendigen drei Punkte, um Friedrichshafen noch von der Spitze zu verdrängen.

Für die Gastgeber, die dem Favoriten zwei Sätze lang einen unerwartet harten Kampf lieferten, war es die 15. Niederlage in Serie. Die Elbestädter spielen schon ab dem kommenden Wochenende in den Pre-Playoffs gegen den TV Rottenburg um den Einzug in die Playoffs.

„Wir haben etwas unkonzentriert begonnen und einfache Fehler in Abwehr und Zuspiel gemacht. Dresden hat das sehr gut genutzt“, sagte Berlins Trainer Mark Lebedew. „Zum Glück haben wir dann den zweiten Durchgang gewonnen und danach entspannt unsere Stärken ausgespielt.“

Das Tabellenschlusslicht lieferte einen Kampf auf Augenhöhe

Der Meister startete mit einer 8:5-Führung in die Partie, doch die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt. Sie setzten die Berliner zunehmend unter Druck, zogen mit einer Aufschlagserie von Robert Schramm ihrerseits mit 10:8 in Front und bauten den Vorsprung phasenweise auf vier Zähler aus. In der engen Schlussphase behielten die VC-Akteure die Nerven und mit einem Aufschlag-Ass von Alan Wasilewski verwandelten sie den sechsten Satzball.

Auch im zweiten Durchgang lieferte das Tabellenschlusslicht einen Kampf auf Augenhöhe. Die Berliner nutzten den dritten Satzball. Bei einem weiteren Satzverlust wäre es für sie nicht mehr möglich gewesen, Platz eins zu erreichen. Nach einer Zehn-Minuten-Pause nahm die Partie dann den erwarteten Verlauf. Die Berliner diktierten das Geschehen mit druckvollem Aufschlags- und Angriffsspiel und einer sicheren Block-Feldabwehr. Nach insgesamt 98 Minuten verwandelte Robert Kromm den ersten Matchball zum Sieg.