Wasserball

Supercup sorgt für Streit zwischen Spandau und Duisburg

Die Wasserballer von Spandau 04 streiten mit ASC Duisburg. Grund ist der ausgefallene Supercup. Spandau wirft Duisburg vor, alle Vorschläge abzulehnen. Dort reagiert man mit Ironie.

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Zwischen dem deutschen Wasserball-Rekordmeister Spandau 04 und dem aktuellen Titelträger ASC Duisburg ist ein handfester Disput entbrannt. Auslöser ist der ausgefallene Supercup, der am 5. Oktober hätte stattfinden sollen. Spandau, das am 19. Oktober gegen Lokalrivalen SG Neukölln in die neue Saison startet, hat laut eigener Darstellung mehrere Vorschläge für ein Comeback des Wettbewerbs unterbreitet, der zuletzt im Jahr 2003 stattgefunden hatte. Duisburg habe diese aber alle abgelehnt.

Die Wasserfreunde bezeichneten nun das Verhalten der Duisburger als „nicht nachvollziehbar“. Deren Vorsitzender Axel Garnatz bezichtigte hingegen Spandau der Tatsachenverdrehung und Polemik. „Man könnte vermuten, dass man in Berlin mit dem für sie etwas unbefriedigenden Ergebnis der abgelaufenen Saison noch nicht so recht abgeschlossen hat“, kommentierte er ironisch. Spandau hatte im Finale gegen Duisburg verloren.

Zu den Spandauer Vorschlägen habe etwa der Tausch des Heimrechts zwischen Duisburg und Berlin bei Übernahme der Reisekosten für die Westdeutschen gehört. Schließlich hätte sogar eine ungarische Sportartikelfirma den beteiligten Parteien das Angebot gemacht, die Reisekosten für die Spandauer bei einer Austragung in Duisburg zu erstatten. Dafür hätten dann einige Werbeaktivitäten am Beckenrand erlaubt werden sollen. Auch dieser Variante habe der ASC laut der Wasserfreunde nicht zugestimmt.