Leichtathletik-WM

Berlino ist das "Maskottchen des Jahres"

Usain - wer? Berlino, das Maskottchen, war der wahre Star der Leichtathletik-WM in Berlin! Ob mit Sprinter Bolt oder Steffi Nerius - Wann immer es etwas zu feiern gab, tauchte der pummelige Bär aus dem Nichts auf und rockte das begeisterte Publikum. Jetzt haben die Engländer Berlino zum Maskottchen des Jahres gekürt.

Berlino begeistert sie alle: Auch die Engländer fanden das Maskottchen der Leichtathletik-WM in Berlin so putzig und fröhlich, dass sie den Riesenbären im Londoner „Observer“ zum „Maskottchen des Jahres“ ernannten.

Jetzt wird er wohl endgültig zum begehrten Sammlerobjekt“, sagte Christian Tänzler von der Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) am Montag. In einer Würdigung enthüllt die Londoner Sportredaktion weltweit erstmals, wer im Bärenkostüm steckte und im Olympiastadion schwitzte.

In London habe der 33-jährige Berliner Schauspieler Oliver Seiffert gesagt, es sei ein großer Spaß gewesen, so vielen Menschen Freude zu bereiten.

Vor allem hätten sich den Zuschauen die Bilder eingeprägt, wie Berlino tapsig den Sprint-Weltrekordler und Weltmeister Usain Bolt umarmte und mit ihm sogar - mit knappem Vorsprung für den Bären - auf der Laufbahn um die Wette lief. Im Ziel stellte sich Berlino dann in der typischen Bogenschützenposition neben den jubelnden Superstar. „Ich bin ein Berlino“, stand einen Tag später auf dem Trikot von Bolt. „Ich bin ein Bolt“, konterte Berlino.

Auch mit zahlreichen anderen Weltmeistern trieb der Bär mit dem großen Bullerkopf und den Quadratlatschen seine Späße, umarmte sie alle und ließ sich vom Diskus-Weltmeister sogar in die Höhe stemmen.

( dpa/mim )