Handball

Schützenfest gegen Serbien beim Handball-Supercup

Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson fertigt den EM-Zweiten von 2012 ab und steht vor dem Sieg im Supercup. Auch ein Berliner traf.

Niklas Pieczkowski trifft beim klaren 37:26-Sieg gegen Serbien in Hamburg

Niklas Pieczkowski trifft beim klaren 37:26-Sieg gegen Serbien in Hamburg

Foto: Sascha Klahn / Bongarts/Getty Images

Erst eine 30-Minuten-Gala, dann ein abgezockter Auftritt: Die deutschen Handballer haben Serbien deklassiert und stehen vor dem erneuten Gewinn des Supercups. Dank einer Weltklasse-Abwehr und starker Trefferquote im Angriff hat die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) am Sonnabend in Hamburg ein 37:26 (20:8)-Schützenfest gegen den EM-Zweiten von 2012 gefeiert.

Vor 3905 Zuschauern warf Rune Dahmke sechs Tore für den Gastgeber, der am Sonntag (15 Uhr, Sport 1) in Kiel gegen Slowenien um den Gesamtsieg des Vier-Nationen-Turniers spielt.

„Wir waren vorne und hinten konzentriert“

„Besser als in der ersten Halbzeit kann man nicht spielen. Wir waren vorne und hinten konzentriert. Mit dem Spielstand war es in der zweiten Halbzeit klar, dass wir nicht mehr alles geben“, sagte Teammanager Oliver Roggisch und fügte an: „Morgen noch ein Spiel gewinnen, dann haben wir den Supercup gewonnen und sind auf einem guten Weg zur EM.“

Am Tag nach dem leichten Aufgalopp mit dem 29:20-Sieg gegen Brasilien sollte der erste Härtetest für die deutsche Mannschaft auf dem Weg zur EM im Januar in Polen folgen. Doch Serbien, der EM-Zweite von 2012, wurde zum Spielball der deutschen Spiellust. Der Berliner Fabian Wiede beteiligte sich daran mit zwei Toren.