Der Fußball-Zweitligist Energie Cottbus muss wegen des Fehlverhaltens einiger Fans tief in die Tasche greifen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, hat das DFB-Sportgericht die Lausitzer zu einer Geldstrafe von 15 000 Euro verurteilt. Insgesamt werden dem Club drei Vergehen angelastet. Cottbus hat dem Urteil bereits zugestimmt.

Beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am 19. März dieses Jahres sei das Schiedsrichter-Team beim Verlassen des Spielfeldes mit Bierbechern und Feuerzeugen beworfen wurden. Die Gegenstände sollen im Innenraum gelandet sein. Die Unparteiischen seien jedoch nicht getroffen worden.

Ähnliches sei im Heimspiel der Lausitzer gegen den FSV Frankfurt am 1. April geschehen. Laut DFB seien in der 86. Minute aus dem Cottbuser Zuschauerblock zwei Feuerzeuge und eine Münze auf das Spielfeld geworfen wurden. Nach dem Schlusspfiff hätten Fans weitere Gegenstände (Feuerzeuge und Münzen) in Richtung des Schiedsrichter-Teams geworfen. Auch in diesem Fall seien die Referees nicht verletzt worden.

Im Auswärtsspiel beim SC Paderborn am 15. April 2012 seien zudem in der 56. Minute einige Bierbecher und eine Fahnenstange aus dem Cottbuser Fanblock auf das Spielfeld geschleudert worden. Dieser Vorgang habe sich kurze Zeit später wiederholt.

dpa/tj