Für Rückrunde

Hertha plant trotz Rekordstrafe mit Kobiashvili

Der Bundesliga-Absteiger setzt trotz der Rekordsperre für Levan Kobiashvili weiter auf den Georgier. "Wir werden Kobi nicht fallen lassen".

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Trotz Rekordsperre wird Levan Kobiashvili auch in der kommenden Saison zum Team von Hertha BSC gehören. Das bestätigte der Verein am Dienstag. Kobiashvili war am Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Faustschlags gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark bis Ende Dezember 2012 gesperrt worden. Er verpasst die Hinrunde in der 2. Bundesliga und den Auftakt im DFB-Pokal. Außerdem darf der Georgier in diesem Jahr kein Freundschaftsspiel bestreiten.

„Wir werden Kobi nicht fallen lassen, planen mit ihm für die Rückrunde“, sagte Manger Michael Preetz der „Bild“ (Dienstag). „Er gehört weiter zum Kader und wird mittrainieren.“ Kobiashvili hatte sein Fehlverhalten bereits eingeräumt und das Strafmaß akzeptiert.

Unterdessen ist weiterhin keine endgültige Entscheidung in Sachen Relegationsspiel in Sicht. Hertha wartete auch am Dienstag immer noch auf die Urteilsbegründung des DFB-Bundesgerichts, das einen Berliner Protest gegen die Wertung des Relegationsrückspiels in Düsseldorf abgelehnt hatte. Es gilt als sicher, dass sich Hertha gegen einen erneuten Einspruch entscheidet und der Abstieg damit perfekt ist.