Champions League

Bayern gegen ManCity, Leverkusen trifft auf Chelsea

In der Champions-League-Gruppenphase treffen die deutschen Klubs auf schwere Gegner. Bayern, Leverkusen und Dortmund haben es unter anderem mit Engländern zu tun.

Das deutsche Trio steht in der Gruppenphase der Champions League vor schweren Aufgaben. Der FC Bayern München trifft auf den FC Villarreal, Manchester City und den SSC Neapel. Das ergab die Auslosung in Monte Carlo. Der deutsche Meister Borussia Dortmund erhielt mit dem FC Arsenal, Olympique Marseille und Olympiakos Piräus eine lösbare Gruppe. Bayer Leverkusen bekommt es mit dem FC Chelsea, dem FC Valencia und KRC Genk zu tun.

Die Gruppenspiele beginnen am 13./14. September, das Finale findet am 19. Mai 2012 in der Münchner Allianz Arena statt.

In einer ersten Reaktion sagte Christian Nerlinger, Sportdirektor des FC Bayern München: „Das ist schon eine anspruchsvolle Gruppe, in der trotzdem Bayern München Favorit ist. Andere Mannschaften hätten mir besser gefallen. Gerade wenn man es mit der Gruppe im letzten Jahr vergleicht, ist doch ein gewaltiger Unterschied festzustellen. Wir nehmen es an und freuen uns auf die Champions League. Die Mannschaft ist heiß und dementsprechend werden wir es angehen. Wir sind der FC Bayern. Wir wollen und werden diese Gruppenphase überstehen.“

Bayern-Keeper Manuel Neuer gibt sich zuversichtlich, kennt aber auch die Stärken der Gegner: Manuel Neuer: „Diese Gruppe wird alles andere als einfach, es sind keine Schwachpunkte dabei. Manchester City ist ein Hammerlos, Neapel hat vergangenes Jahr eine super Saison gespielt und spanische Mannschaften sind immer spielstark und gefährlich. Es hätte durchaus leichter kommen können für uns – aber wer wie wir große Ziele hat, muss sich auch in dieser Gruppe durchsetzen.“

Hans-Joachim Watzke, BVB-Geschäftsführer, hebt besonders Arsenal London hervor: „Ich freue mich für die Fans. Das sind tolle Reiseziele. Sportlich ist das eine reizvolle Gruppe. Arsenal ist Top-Favorit, alle anderen sind auf Augenhöhe.“ Für BVB-Trainer Jürgen Klopp ist die Vorfreude "riesengroß": „Wir nehmen es, wie es kommt. Uns sind drei tolle Mannschaften zugelost worden."

Angenehm zu bereisen, aber schwer zu bespielen, das war die Reaktion von Robin Dutt, Trainer von Bayer Leverkusen: "Chelsea und Valencia sind wahrlich keine Unbekannten und auch Genk haben wir in der Vorbereitung als hochkarätigen Gegner kennengelernt.“