Der FC Barcelona und Real Madrid haben sich für ihr Prestigeduell in der spanischen Primera División in Top-Form präsentiert. Neun Tage vor „El Clásico“ im katalanischen Camp Nou deklassierte Barca am Samstag den UD Almería auswärts dank einer Gala des dreifachen Torschützen Lionel Messi mit 8:0 (5:0).
Trotz des sechsten Liga-Siegs in Serie konnte der amtierende Meister jedoch nicht die Tabellenführung übernehmen, da Real zwei Stunden später 5:1 (2:1) gegen Athletic Bilbao gewann. Damit liegen die Königlichen, bei denen die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira zum Einsatz kamen, weiter einen Punkt vor dem Dauerrivalen. Gonzalo Higuaín (19. Minute), Cristiano Ronaldo (30./62./90.+2/Elfmeter) und Sergio Ramos (57./Elfmeter) sicherten Madrid den ungefährdeten Sieg. Das 2:0 bereitete Özil vor, Khedira wurde nach 68 Minuten ausgewechselt.
In Almería war die Partie bereits nach 27 Minuten für Barcelona entschieden. Messi (17.) und Andrés Iniesta (19.) hatten per Doppelschlag getroffen, bevor ein Eigentor von Wilmer Acasiete endgültig die Gegenwehr des Abstiegskandidaten aus Andalusien brach. Pedro (35.) und Messi (37.) erzielten die weiteren Treffer vor der Pause. Der eingewechselte Bojan Krkic (62./73.) und erneut Messi (67.) sorgten in der zweiten Halbzeit dafür, dass Barcelona bei der Tordifferenz auf Real aufholte. „Das war ein herrliches Spiel für uns“, sagte Messi, „wir haben wirklich gut gespielt und Spaß gehabt.“ Almería entließ direkt nach der Blamage seinen Trainer Juan Manuel Lillo.
Mourinho bewundert Maradona
Vor Diego Armando Maradona verneigt sich selbst der unbescheidene José Mourinho. „Du bist die Nummer eins, ich bete dich an!“, schrieb Real Madrids Trainer dem argentinischen Fußballidol auf ein Trikot der „Königlichen“, wie Medien am Samstag berichteten. Maradona hatte am Freitag das Training des spanischen Rekordmeisters verfolgt und sich dann mit dem portugiesischen Coach getroffen. Als Andenken gab es ein Trikot mit Mourinhos Namen und der Nummer „1“.
Wie Musik muss eine andere Bemerkung Mourinhos in Maradonas Ohren geklungen haben: Der 47-Jährige lobte die Trainer-Taktik des Argentiniers während der Weltmeisterschaft in Südafrika und machte ihm Mut, auch künftig als Coach zu arbeiten. Maradona war nach dem 0:4 im WM-Viertelfinale gegen die deutsche Mannschaft als Nationaltrainer der „Gauchos“ abgesetzt worden. Der 50-Jährige ist öfter in der spanischen Hauptstadt, um seinen Enkel und seine Tochter zu besuchen. Diese ist mit dem Atlético-Madrid-Star Sergio „Kun“ Agüero zusammen.
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