Basketball

Alba Berlin schafft Historisches, Pesic droht mit Abschied

Mit dem klaren Sieg in Tübingen hat sich Alba einen Platz in der Geschichte gesichert. Dagegen sorgt Ex-Albatros Pesic für Unruhe.

Jubel bei Kresimir Loncar, Jordan Taylor und Dragan Milosavljevic (v.l.) nach dem Sieg über Tübingen

Jubel bei Kresimir Loncar, Jordan Taylor und Dragan Milosavljevic (v.l.) nach dem Sieg über Tübingen

Foto: Andreas Gebert / dpa

Tübingen/München.  Mit einem klaren Auswärtssieg bei den Walter Tigers Tübingen hat Alba Berlin den ersten Platz in der ewigen Tabelle der Basketball-Bundesliga übernommen.

Die Berliner verdrängten mit nun 1765:755 Punkten Bayer Leverkusen von Rang eins der Bestenliste. In Tübingen setzten sich die Hauptstädter am Ende deutlich mit 80:64 (36:31) durch und sammelte damit wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für das Play-off. Beste Werfer bei den Berlinern waren Dragan Milosavljevic und Jordan Taylor mit je 13 Punkten.

„Fühle mich von den Schiedsrichtern ungerecht behandelt“

Derweil sorgt ein ehemaliger Albatros für Wirbel: Bayern-Trainer Svetislav Pesic (Alba-Trainer von 1993 bis 2000) hat nach dem Sieg seiner Basketballer von Bayern München gegen die Fraport Skyliners Frankfurt am Sonntag von einem möglichen Rücktritt zum Saisonende gesprochen.

Der frühere Nationalcoach erklärte nach dem knappen 78:76, er fühle sich von den Schiedsrichtern in der Bundesliga ungerecht behandelt. Er müsse sich überlegen, ob er im Sommer nicht aufhöre in Deutschland, sagte Pesic auf telekombasketball.de.

Im Spiel gegen die Skyliners hatte der 66-Jährige in der Schlussphase sein zweites technisches Foul bekommen, weil er das Spielfeld betreten hatte. So etwas gebe es nur in der Bundesliga, schimpfte Pesic. „Das reicht mir!“