Basketball

Alba trägt das Ausscheiden im Eurocup mit Fassung

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Es hat nicht gereicht, Bayern München war am Ende die bessere Mannschaft: Will Cherry (links) und Alex King von Alba Berlin nach Spielende

Es hat nicht gereicht, Bayern München war am Ende die bessere Mannschaft: Will Cherry (links) und Alex King von Alba Berlin nach Spielende

Foto: Peter Kneffel / dpa

Trainer Sasa Obradovic ärgert sich zwar, zieht dann aber doch noch ein positives Fazit. Am Sonnabend treffen die Berliner auf Göttingen.

München.  Nach dem Ende ihres emotionalen Vier-Spiele-Duells innerhalb einer guten Woche präsentierten sich Bayern-Coach Svetislav Pesic und sein Alba-Kollege Sasa Obradovic als faire Sportsmänner. Obradovic gratulierte zum „verdienten“ 84:75-Sieg im Eurocup, der dem Basketball-Dauerrivalen das Viertelfinale bescherte. Pesic lobte beide Mannschaften, die mit „letztem Kraftaufwand“ agiert hatten. Natürlich hatte er gut reden, räumte der Deutsch-Serbe selbst ein: „Wenn man gewinnt, spricht man immer positiv.“

Dabei war es im Münchner Audi Dome nach Bayern-Siegen über Alba in der Vergangenheit auch schon hoch hergegangen. Am Dienstagabend schienen alle froh zu sein, die vier Partien in zehn Tagen in Pokal, Eurocup (zweimal) und Liga hinter sich zu haben. Während Alba den Fokus auf die Bundesliga legt, steht Bayern im Eurocup vor dem nächsten Härtetest, wenn es in der Runde der besten acht Teams gegen Galatasaray Istanbul geht.

Jetzt gilt die gesamte Konzentration der Bundesliga

Nach der Heimniederlage im Pokal-Finale, dem 82:82 im Hinspiel des Eurocup-Achtelfinales und dem 96:65 in der Liga waren die Münchner in der Abwehr „ein bisschen smarter“, wie Pesic fand. Bayern trotzte dem frühen Aus von Center John Bryant nach fünf Fouls und der Aufholjagd der Gäste, die nach einem 15-Punkte-Rückstand (19. Minute) bis auf einen Zähler beim 52:51 herankamen (28.). Paul Zipser wurde im Finish zum entscheidenden Mann.

Obradovic sah offenbar einiges, was ihm nicht gefiel. Während der gesamten Spielzeit schimpfte er an der Seitenlinie. Auf der Pressekonferenz hatte er sich aber beruhigt und fand versöhnliche Worte für sein Team, dem 18 Punkte von Will Cherry und 13 von Jordan Taylor nicht reichten. „Ich kann nicht unzufrieden sein, wie wir uns im Eurocup präsentiert haben, mit all den Problemen und Verletzungen.“ Ab jetzt gilt die Konzentration der Liga. Am Sonnabend (18.30 Uhr/Mercedes-Benz Arena) geht es dort gegen Göttingen.

( BM )