Basketball

Alba zittert sich gegen ersatzgeschwächte Tübinger zum Sieg

Gegen Tübingen hat Alba gerade noch so den Heimsieg errungen. Es war allerdings einer mit Hängen und Würgen.

Am Ende behielt Reggie Redding die Nerven. Der US-Amerikaner im Trikot von Alba Berlin verwandelte in der Schlussphase vier Freiwürfe – und sicherte damit seinem Team den 84:78 (46:44)-Erfolg über die Tigers Tübingen. Redding war auch mit 21 Punkten bester Werfer des Berliner Basketballteams. Aber es war ein Sieg mit Hängen und Würgen. Knapp 44 Stunden nach dem 61:79 in der Europaliga gegen Madrid lief bei Alba vieles daneben. „Wir haben nicht mit der Energie gespielt, die wir zuletzt immer in der Bundesliga gezeigt haben“, erklärte Albas Kapitän Alex King selbstkritisch.

Berlins Trainer Sasa Obradovic kam gar nicht aus dem Schimpfen heraus. Sein Team spielte in der Offensive oft uninspiriert, in der Defensive fehlte die letzte Leidenschaft. Die Tübinger, wegen Verletzungen dreier wichtiger Spieler nur zu zehnt angereist, nutzten Albas Schwächen clever aus. Zwar lag Alba nach 32 Minuten mit 70:64 vorn, aber auch das war nicht die Wende zum Guten. Zwei Minuten vor Schluss hieß es 76:78. Doch dann durften die 9345 Zuschauer in der O2 World doch noch jubeln.