Basketball

Alba sucht gegen Frankfurt und Bayern seine Play-off-Form

Noch zwei Spiele, dann beginnt das Play-off der Basketballer. Alba Berlin wartet noch auf seinen Gegner: Ulm, Artland oder Ludwigsburg könnte er heißen. Doch das Team muss in die richtige Form kommen.

Foto: Peter Steffen / dpa

Gegen Ende der Bundesliga-Saison feiert Alba Berlin noch einmal ein kleines Wiedersehen. Gordon Herbert kommt an diesem Donnerstag (15 Uhr) als Trainer der Frankfurt Skyliners mit seiner Mannschaft in die O2 World, wo er in der Spielzeit 2011/12 selbst die sportlichen Geschicke leitete. Die Amtszeit des Kanadiers war erfolglos und nach nur einem Jahr bereits wieder beendet. Fest steht, dass es vorerst kein weiteres Wiedersehen geben wird. Für die Skyliners ist es das letzte Saisonspiel, sie haben das Play-off als Tabellenelfter verpasst.

Nicht so die Berliner, die Rang drei sicher haben, sogar noch eine theoretische Chance auf Platz zwei besitzen. Wahrscheinlich ist dieser Sprung nicht: Alba müsste gegen die Hessen und am Sonntag beim Spitzenreiter Bayern München gewinnen, zugleich Titelverteidiger Bamberg daheim gegen Bonn verlieren. Glaubt man Trainer Sasa Obradovic, interessieren ihn solche Verschiebungen in der Tabelle ohnehin kaum. „Wir schauen nicht so sehr darauf, ob wir Zweiter werden können und wer unser erster Play-off-Gegner wird“, sagte der Serbe, „viel wichtiger ist es, dass wir die verbleibenden Punktspiele konzentriert nutzen, um als Team im Rhythmus zu bleiben und an unseren Schwächen zu arbeiten.“

Die Fans interessiert es vermutlich dafür um so mehr, wer ab dem 10. Mai erster Play-off-Kontrahent Albas sein wird. Bleiben die Berliner Dritter, kommen dafür Ratiopharm Ulm und die Artland Dragons in Frage; klettern sie doch noch auf Platz zwei, kämen als weiterer möglicher Opponent die Riesen Ludwigsburg hinzu. Gegen Ulm hat das Obradovic-Team alle drei Saisonspiele (mit Pokal-Finale) gewonnen, gegen Artland und Ludwigsburg je einmal gewonnen und verloren.

Zehn Siege in Folge reichen den Verantwortlichen nicht

Doch diese Vergleiche sind bald wenig wert, im Play-off wird ohnehin ein anderer Basketball gespielt: intensiver, härter. Genau diese Merkmale hatten die Alba-Verantwortlichen zuletzt bei ihrer Mannschaft vermisst, trotz zehn Siegen in Folge. „Wenn man gewinnt, denkt man leicht, alles sei in Ordnung“, warnte Geschäftsführer Marco Baldi. Die Partien gegen Frankfurt und in München werden zeigen, ob Alba den Play-off-Modus schon gefunden hat.