Basketball

Berlins Giffey ist US-College-Meister

Der 22-Jährige gewinnt mit den Connecticut Huskies zum zweiten Mal nach 2011 die NCAA-Championship. Sein Team bezwang im Finale vor knapp 80.000 Zuschauern in Texas die Kentucky Wildcats mit 60:54.

Foto: Richard W. Rodriguez / dpa

Basketball-Nationalspieler Niels Giffey hat zum zweiten Mal die prestigeträchtige College-Meisterschaft in den USA gewonnen. Am Montag (Ortszeit) entschied der 22-Jährige, der dem Jugendprogramm von Alba entstammt, mit den Connecticut Huskies das Endspiel gegen die Kentucky Wildcats mit 60:54 (35:31) für sich.

UConn lag vor 79 238 Zuschauern im Football-Stadion von Arlington im Bundesstaat Texas die komplette Spielzeit über nie in Rückstand. Flügelspieler Giffey steuerte in seinem letzten College-Spiel zehn Punkte und fünf Rebounds zum Erfolg bei. „Wir haben die Meisterschaft zurück nach Connecticut geholt. Das ist unglaublich“, sagte er. Ersatzmann Leon Tolksdorf wurde von Trainer Kevin Ollie nicht eingesetzt. Giffey war bereits 2011 mit Connecticut Meister geworden, damals stand auch Enosch Wolf im Kader.

Davor war Albas ehemaliger Kapitän und Coach Henrik Rödl der bislang letzte Deutsche gewesen, der den College-Titel gewinnen konnte. Er wurde 1993 mit der Universität von North Carolina Champion. Vor ihm hatten bereits Magnus Pelkowski (Indiana 1987) und Christian Ast (Duke 1991/1992) triumphiert.