Basketball

Alba muss lernen, auch auswärts mehr Stärke zu zeigen

Mit dem 75:81 bei Phoenix Hagen ist Albas Erfolgsserie endgültig gerissen. „Irgendwann erwischt es dich“, wusste Trainer Sasa Obradovic. Auf sein Team warten vier weitere Auswärtsaufgaben nacheinander.

Dass eine Serie von 17 Siegen in Folge eine feine Sache sei, aber über den Stand der Dinge hinwegtäusche, war von den Verantwortlichen schon zu hören, als diese Erfolg für Erfolg anwuchs. Dass Albas Basketballteam für alle Zeiten unschlagbar sein würde, haben auch andere nicht geglaubt. Nun ist die Serie gerissen, erst mit dem 75:78 im Eurocup in Straßburg, jetzt auch mit dem 75:81 bei Phoenix Hagen in der Bundesliga.

„Wir haben während unserer Serie viele Heimspiele gewonnen. Wir sind aber noch nicht so weit, darauf zu reagieren, wenn die Umstände andere sind“, erklärte Sportdirektor Mithat Demirel. Umstände wie in der aufgeheizten Atmosphäre in Hagen, wo Alba nach zehn Siegen nacheinander wieder ein Bundesligaspiel verlor.

„Irgendwann erwischt es dich“, wusste Trainer Sasa Obradovic auch schon vorher. Einige seiner Spieler hätten Probleme gehabt. „Es war eine sehr gute Lektion für meine jungen Spieler, die das nicht gewohnt sind.“ Auf sein Team warten, das Heimspiel gegen Kragujevac am Mittwoch (20 Uhr, O2 World) ausgenommen, vier weitere Auswärtsaufgaben nacheinander. „Wir müssen gerade auswärts noch lernen, uns unser Spiel nicht aus der Hand nehmen zu lassen“, forderte Demirel. Rückschläge seien für ihn Teil des Entwicklungsprozesses des neu zusammengestellten Teams.