Die Abenteuerreise von Alba Berlin zum Eurocup-Spiel beim ukrainischen Club Chimik Juschne ist mit einer mehr als achtstündigen Busfahrt zu Ende gegangen.
Um 4.30 Uhr am frühen Donnerstagmorgen sei das Team angekommen, teilte der Basketball-Bundesligist via Twitter mit und zeigte auch noch ein Foto.
Nach ihrer Odyssee treten die Basketballer noch am Donnerstag zum Eurocup-Spiel bei Chimik Juschne an. Die ursprünglich für Mittwoch geplante Partie sei für 19 Uhr deutscher Zeit angesetzt, teilte der Club am Mittag mit.
Sie habens geschafft! Um 4:30 Uhr deutscher Zeit ist das Team wohlbehalten in Juschne angekommen. #Durchatmen pic.twitter.com/dXdBQwo222
— ALBA BERLIN (@albaberlin) 30. Januar 2014
Wegen des Kälteeinbruchs in Osteuropa waren die Berliner zuvor zweimal gescheitert, ihr Reiseziel zu erreichen, und benötigten letztendlich mehr als 40 Stunden. Am Dienstag war die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic losgeflogen, um über einen Zwischenstopp in Kiew die Schwarzmeerstadt Odessa zu erreichen. Von dort wollten die Berliner mit dem Bus nach Juschne reisen.
Da der Flughafen in Odessa aber gesperrt war, mussten die Berliner einmal nach Charkow ausweichen und einmal nach Kiew zurückkehren. In der Nacht zu Donnerstag beugten sich die Berliner offenbar dem Druck des Ausrichters und stiegen in den Bus. „Sonst hätte es Sanktionen gegeben“, teilte Alba mit. „Wir sind mit dem Bus durch das Schneegestöber gefahren und mindestens an zehn liegengebliebenen Lkw vorbei“, berichtete Demirel am Donnerstagmorgen über die letzte Etappe von Kiew nach Juschne.
Nach über 8 Stunden Busfahrt wird jetzt Kraft getankt für das Spiel gegen Chimik heute Abend. Bestätigung der Tipoff-Zeit steht noch aus.
— ALBA BERLIN (@albaberlin) 30. Januar 2014
Die Hauptstädter planen, noch nach dem Spiel mit dem Bus nach Kiew zu fahren, um von dort nach Berlin zurückzufliegen. Bereits am Sonnabend steht die Bundesliga-Partie gegen medi Bayreuth auf dem Programm.
dpa/sei



