Alba Berlin, der Bundesliga-Tabellendritte, gewann am Mittwochabend nach Verlängerung sein zweites Spiel der Eurocup-Zwischenrunde beim serbischen Klub Radnicki Kragujevac mit 85:75 (34:40, 71:71) und steht mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel glänzend da. Beste Werfer im Team der Berliner waren der herausragende Clifford Hammonds (21), Vojdan Stojanovski (14) und Leon Radosevic (11). Bei den Gastgebern war der frühere Alba-Spieler Marko Marinovic mit 15 Punkten und acht Korbvorlagen der beste Mann.
Es fing gut an für die Gäste, die sich schon nach wenigen Minuten eine 19:10-Führung verdient hatten. Doch der schöne Schein trog. Denn die hart kämpfenden Serben behielten die gesamte Partie über die Oberhand bei den Rebounds und bekamen damit oft auch im Angriff immer wieder zweite Wurfchancen. So wechselte die Führung bald – und von da an immer hin und her. Hatte Alba das zweite Viertel katastrophal gespielt (9:21), steigerte sich die Mannschaft nach der Pause und kämpfte verbissen. Zweieinhalb Minuten vor Ende der 40 Minuten sah es beim 68:62 für die Gäste sehr gut aus. Aber kurz darauf lag wieder Radnicki mit 70:68 vorn. Berlins Trainer Sasa Obradovic nahm in dieser Phase zwei Auszeiten, doch er und sein Team konnten von Glück reden, dass zwei Freiwürfe des ansonsten miserabel treffenden Reggie Redding den Sprung in die Verlängerung sicherten.
Auch dort blieb die Partie bis zum 75:75 völlig offen, ehe Stojanovski mit einem Dreier den Berliner Endspurt einleitete. Kragujevac traf nun gar nichts mehr, während Alex King mit einem weiteren Dreipunktewurf für den krönenden Schlusspunkt sorgte.
BM





