Die gute Nachricht vorneweg: Fans von Alba Berlin können den ersten Auftritt des Basketballteams in der Eurocup-Zwischenrunde live im Fernsehen miterleben. TV Berlin überträgt am Dienstagabend von 20.45 Uhr an die Partie der Berliner bei Benetton Treviso. Auch das Rückspiel gegen die Italiener in Berlin sowie alle Spiele gegen die restlichen Gruppengegner Kuban Krasnodar (Russland) und Lietuvos Rytas Vilnius (Litauen) werden live oder zeitversetzt gesendet.

Ob die Zuschauer dabei viel Freude haben werden, liegt logischerweise an den Alba-Spielern. Und in dieser Hinsicht dürfte sich der eine oder andere Anhänger momentan wohl ernste Sorgen machen. Denn vor allem auswärts haben die Berliner zuletzt gewaltig geschwächelt. Niederlage bei den Artland Dragons, verloren in Würzburg – Pleite Nummer drei gab es erst am Sonnabend in Bayreuth. Kommt nun die Wende in Treviso?

Sogar Alba-Geschäftsführer Marco Baldi scheint da so seine Bedenken zu haben. „Unsere momentane Situation macht es nicht gerade leichter.“ Die Spieler seien auch nur Menschen, die gestern „nicht gerade mit der Überzeugung an die eigene Stärke“ nach Italien gereist sind. Vier der vergangenen sechs Spiele hat Alba verloren, das Negativerlebnis vor drei Tagen sei „kontraproduktiv fürs Selbstvertrauen“. Aber es gibt nur das eine, das Cheftrainer Gordon Herbert so formuliert: „Es liegt in unseren Händen, uns aus dieser schwierigen Situation zu befreien.“

Nach den Misserfolgen werden schon erste Fragen nach Konsequenzen gestellt. Noch ist Herbert nicht umstritten, auch auf dem Personalsektor besteht laut Baldi kein Handlungsbedarf: „Wir werden da rauskommen, ohne neue Spieler holen zu müssen. Wir vertrauen dem Kader und seiner Qualität.“

Das ausgegebene Ziel, das Erreichen der Zwischenrunde, wurde mit 5:1 Siegen recht souverän erreicht. Baldi lässt keinen Zweifel an der neuen Zielsetzung: „Wir werden alles drangeben weiterzukommen.“ Die besten zwei Teams der Gruppe erreichen das Viertelfinale.