Im Kampf um den Klassenerhalt haben die Frauen von Union Berlin erneut einen Sieg verpasst. Beim SC Freiburg gab es vor 1426 Zuschauern im Dreisamstadion nur ein 1:1 (1:0). „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Die Punkteteilung geht daher letztendlich in Ordnung, wenngleich wir die Führung natürlich gerne über die Zeit gebracht hätten“, sagte Union-Trainerin Ailien Poese.

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Zum dritten Mal im vierten Bundesliga-Spiel dieses Jahres mussten die Köpenickerinnen einen entscheidenden Treffer in der Schlussphase hinnehmen. Schon gegen Bayer Leverkusen (1:2) und gegen Carl Zeiss Jena (1:2) wurden die Partien jeweils in der Nachspielzeit noch komplett aus der Hand gegeben. In Freiburg gelang es wiederholt nicht, die eigene Führung auszubauen.

Union Berlin ist das dominante Team

„Wir werden eklig sein.“ Mit dieser Botschaft hatte Trainerin Poese ihr Team in die Partie geschickt. In der ersten Halbzeit spiegelte sich dies in fast 70 Prozent Ballbesitz wider. Den Köpenickerinnen gelang es auch, sich für die Überlegenheit schnell zu belohnen.

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Gerade mal eine Viertelstunde war im Dreisamstadion vorbei, als Anna Weiß nach einem Eckball aus der Distanz einfach abzog und den Ball links oben zum 1:0 ins Tor hämmerte (15.). Darüber hinaus hatte Dina Orschmann beide Gelegenheiten (11., 31.).

Eurlings verpasst das 2:0 für Union Berlin

Überhaupt war die Angreiferin ein Aktivposten in der Union-Offensive. Die Riesenchance zum 2:0 ließ sie jedoch ungenutzt. Ihr Abschluss nach einem Alleingang war für die Freiburger Torhüterin Rebecca Adamczyk kein Problem (65.). Kurz davor konnte ein Schuss von Hannah Eurlings im letzten Moment von den Gastgeberinnen entschärft werden (63.). Der Chancenwucher wurde in der 85. Minute durch den Ausgleich von Svenja Fölmli bestraft.

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