Abruptes Erwachen in der Nacht, oft begleitet von Weinen, Schreien, aufgeregtem Sprechen, intensiven körperlichen Bewegungen und völliger Verwirrung – typisch für den sogenannten Nachtschreck. Obwohl all das mehrere Minuten dauern kann, sind die Betroffenen dabei nicht ansprechbar.
Beim Pavor nocturnus, so der medizinische Name, handelt es sich – tritt dieser häufiger auf – um eine Schlafstörung. Diese kann vor allem Kinder zwischen drei und sieben Jahren, aber auch Jugendliche und in seltenen Fällen Erwachsene betreffen. Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt.
Was ist der Unterschied zwischen Albtraum und Nachtschreck?
Der Nachtschreck ist – genau wie der Albtraum – mit Ängsten verbunden. Doch Albträume seien etwas ganz anderes, erklärt Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. „Zwar schrecken die Betroffenen auch hier in der Nacht aus dem Tiefschlaf auf, allerdings eher in der ersten Nachthälfte und nicht in der zweiten wie beim Albtraum“, so der Schlaf- und Traumforscher.



