- Über ihren Atem denken die meisten Menschen wohl eher selten nach
- Doch das würde der Gesundheit gut tun, denn beim Atmen kann man einiges falsch machen
- Wie der Atem unser Wohlbefinden beeinflusst – und wie es richtig geht
Vom vegetativen Nervensystem heißt es, man könne es nicht kontrollieren. Beeinflussen kann man es aber sehr wohl. Dafür muss man sich nur mal bequem hinsetzen, tief in den Bauch atmen, kurz innehalten, langsam wieder ausatmen, das Ganze viermal hintereinander. Der Puls geht langsamer, das Herz schlägt ruhiger, voilà, man hat das vegetative Nervensystem beeinflusst – jenen Teil des Nervensystems, der lebenswichtige Funktionen steuert wie Verdauung, Stoffwechsel und eben Atmung.
Dass bewusstes Atmen je nach Technik beruhigend oder leistungsfördernd wirken kann, ist nicht neu. Im Hinduismus, im Buddhismus, selbst im antiken Griechenland waren die Menschen fasziniert davon, wie die Atmung den Körper beeinflusst. In der westlichen Welt ist dieses Wissen im Lauf der Zeit verloren gegangen.





