Die Steuererklärung ist für viele eine lästige Pflicht, doch dank spezieller Softwares können Steuerzahler ihre Erklärung an das Finanzamt selbst und unkompliziert erledigen. Steuerprogramme und Apps führen Schritt für Schritt durch die Formulare, prüfen Eingaben automatisch und weisen auf mögliche Sparpotenziale hin.

Welche Lösungen besonders überzeugen, zeigt ein aktueller Vergleich des Verbrauchermagazins IMTEST (gehört ebenfalls zur FUNKE Mediengruppe). Die Redaktion hat fünf Steuerspar-Apps für das Steuerjahr 2025 getestet:

Dabei zeigt sich ein klarer Trend: Die Nutzer füllen ihre Steuererklärung zunehmend mobil aus. Gleichzeitig unterscheiden sich die Programme deutlich in Funktionsumfang, Beratungstiefe und Datenschutz. Während einige Apps vor allem einfache Steuerfälle abdecken, bieten andere deutlich mehr Unterstützung – etwa für Vermieter und Selbstständige.

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Beste Steuersoftware 2026 im Überblick: Ergebnisse von IMTEST

  • Als beste Steuersoftware insgesamt bewertet IMTEST wie bereits 2025 Wiso Steuer*. Das Programm überzeugt laut den Testern vor allem durch seinen großen Funktionsumfang und die Unterstützung nahezu aller Steuerfälle.
  • Der Preistipp im Test ist Check24 Steuer. Die App ermöglicht eine kostenlose Steuererklärung und bietet dennoch eine überraschend gute Nutzerführung.
  • Für Einsteiger mit einfachen Steuerfällen eignet sich laut Test besonders Taxfix. Die App führt Nutzer mit klaren Fragen durch die Steuererklärung und erleichtert so den Einstieg.
  • Bei komplexeren Steuerfällen bleibt ebenfalls Wiso Steuer die erste Wahl, da das Programm deutlich mehr Funktionen und Beratung bietet als die meisten Apps.

Steuersoftware 2026 im Test: Das bieten Wiso, Taxfix, Steuerbot & Co.

Unsere Tabelle zeigt die Testergebnisse für einen ersten Überblick. Detaillierte Informationen zu jedem Anbieter folgen im Anschluss.

Ranking im TestAnbieterNote (IMTEST)Preis
Platz 1 (Testsieger)Wiso SteuerGut (1,66)35,99 € pro Steuerjahr (Jahresabo), sonst 45,99 € pro Steuerjahr im Einzelkauf. Optional: kostenlose Testversion mit eingeschränkten Funktionen
Platz 2 (Preistipp)Check24 SteuerGut (1,79)Kostenlos
Platz 3TaxfixBefriedigend (2,96)Ab 39,99 €, mit Experten-Service ab 99,99 €
Platz 4SteuerbotBefriedigend (3,10)39,99 € pro abgegebene Erklärung
Platz 5WundertaxAusreichend (3,60)34,99 € pro abgegebene Erkärung

Quelle: IMTEST Vergleich Steuerspar-Apps 2026

Im Test wird deutlich, dass sich die Programme in erster Linie in ihrer Beratungstiefe unterscheiden.

  • Wiso Steuer erreicht den ersten Platz, weil das Programm nicht nur die Steuer berechnet, sondern aktiv auf mögliche Sparpotenziale hinweist und eine umfassende Prüfung vor der Abgabe durchführt. Zudem interessant: Im Preis sind bis zu fünf Steuererklärungen für verschiedene Personen enthalten.
  • Check24 Steuer bietet ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Die kostenlose App punktet im Test mit überraschend umfangreichem Funktionsumfang – stößt laut IMTEST jedoch bei sehr komplexen Steuerfällen an ihre Grenzen.
  • Taxfix und Steuerbot setzen stark auf einfache Bedienung, liefern jedoch deutlich weniger steuerliche Beratung.
  • Wundertax landet im Vergleich auf dem letzten Platz, unter anderem wegen technischer Einschränkungen bei der App-Nutzung.

Wiso Steuer: Testsieger überzeugt durch Funktionen und Beratung

WISO Steuer belegt im Test den ersten Platz als Testsieger
Wiso Steuer belegt im Test den ersten Platz und wird Testsieger.© Hersteller, IMTEST | Hersteller, IMTEST

Wiso Steuer sichert sich im aktuellen IMTEST-Vergleich wie schon im Vorjahr den Spitzenplatz. Das Programm gehört seit Jahren zu den umfassendsten Lösungen auf dem Markt und richtet sich nicht nur an Arbeitnehmer, sondern auch an Nutzer mit komplexeren Steuerfällen.

Besonders positiv fällt die umfangreiche Beratung auf. Die Software enthält zahlreiche Videos, Hilfetexte und Erläuterungen, die auch komplizierte steuerliche Regelungen verständlich erklären. Während der Eingabe zeigt das Programm in Echtzeit an, wie sich einzelne Angaben auf die erwartete Steuererstattung auswirken.

Ein weiterer Vorteil ist der integrierte Steuerprüfer. Bevor die Erklärung an das Finanzamt übermittelt wird, prüft die Software alle Angaben auf Plausibilität und weist auf mögliche Fehler oder ungenutzte Sparpotenziale hin. Dadurch sinkt das Risiko von Rückfragen durch das Finanzamt. Der vergleichsweise große Funktionsumfang kann aber auch ein Nachteil sein: Für Einsteiger wirkt die Oberfläche dadurch möglicherweise etwas komplex.

Trotz einer langen Datenschutzerklärung bleibe Wiso der „Goldstandard“ in puncto Privatsphäre, urteilen die Tester. Als einziger Anbieter im Test speichert Wiso sensible Finanzdaten ausschließlich auf deutschen Servern. Die Konkurrenz setzt zum Teil auf US-Clouds.

  • Geeignet für: Arbeitnehmer, Selbstständige, Vermieter und Nutzer mit komplexeren Steuerfällen

Check24 Steuer im Test: Kostenlose Nutzung zeigt klare Grenzen

Check24
Das Steuerprogramm von Check24 überzeugt im Test durch sein Preis-Leistungs-Verhältnis. © picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress

Eine der Überraschungen im Test ist Check24 Steuer. Die App positioniert sich als kostenlose Alternative zu kostenpflichtigen Steuerprogrammen und überzeugt dennoch mit vielen Funktionen, unter anderem für Mieteinnahmen, Kapitaleinkünfte oder die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR). Besonders positiv bewertet IMTEST die intuitive Bedienung. Das Programm führe Nutzer Schritt für Schritt durch die Steuererklärung und gebe zahlreiche Hinweise auf mögliche Steuervorteile. Auch die Datenübernahme aus dem Vorjahr oder vom Finanzamt funktioniere zuverlässig.

Bei komplexeren Steuerfällen zeigt Check24 Steuer laut Test aber seine Grenzen. Hier entstehe „eine Lücke zum Testsieger“, urteilt IMTEST. Zudem habe der Gratis-Service eine Kehrseite: Mit 31 Zugriffsberechtigungen und sechs Trackern sei die App „ziemlich neugierig“.

Zudem bemängelt der Test, dass die Steuerfunktion in der Haupt-App von Check 24 liegt und Nutzer dort womöglich auch Versicherungen oder Kredite abschließen sollen. Gegenüber unserer Redaktion erklärt Check 24, keine steuerlichen Daten zu Vertriebszwecken nutzen.

  • Geeignet für: Arbeitnehmer, Familien, Rentner

Steuerapp Taxfix erleichtert Steuererklärung, spart aber an Beratung

Ein Mann spart
Taxifix funktioniert nach dem Interview-Prinzip. Das kann vor allem für Steuer-Einsteiger sinnvoll sein. © Getty Images | skynesher

Taxfix richtet sich an Nutzer, die ihre Steuer möglichst unkompliziert erledigen möchten. Die App setzt auf ein klar strukturiertes Interview-System: Statt Formulare auszufüllen, beantworten Nutzer einfach eine Reihe von Fragen. Diese einfache Bedienung macht Taxfix besonders für Steuer-Einsteiger attraktiv. Im Test zeigt sich jedoch auch eine Schwäche.

So bietet die App deutlich weniger Beratung an als andere Programme. Während Wiso oder Check24 aktiv auf mögliche Steuersparmöglichkeiten hinweisen, fungiere Taxfix eher als Datensammler für die Steuererklärung, so IMTEST. Kritik gibt es für Taxfix auch beim Datenschutz.

Mit 28 angeforderten Berechtigungen und mehreren aktiven Trackern sei die App ebenfalls „sehr neugierig“, heißt es. Zwar erfolge die Datenspeicherung in europäischen Rechenzentren, doch die Komplexität der Datenschutzerklärung und der Datenhunger führt zum Punktabzug in dieser Kategorie. Für einfache Steuerfälle könne die App dennoch eine praktische Lösung sein, so die Tester.

  • Geeignet für: Angestellte oder Studierende mit einfachen Steuerfällen

Steuerbot: Leichte Steuererklärung per Chatbot-Gespräch

Mit Steuerbot gelingt auch Anfängern die Steuererklärung ohne großes Kopfzerbrechen
Mit Steuerbot gelingt die Steuererklärung selbst Anfängern ohne großes Kopfzerbrechen.© Hersteller | Hersteller

Steuerbot verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Taxfix, geht aber noch einen Schritt weiter. Die Steuererklärung wird hier in Form eines Chat-Dialogs erledigt – ähnlich wie in einem Messenger. Dieser Ansatz macht die Nutzung laut den Testern besonders einfach und niedrigschwellig.

Allerdings zeigt der Test auch, dass die Beratungstiefe begrenzt ist. Die App führt Nutzer zwar durch die Dateneingabe, liefert aber kaum Hinweise zur Optimierung der Steuererstattung. Für einfache Steuerfälle können Steuerbot eine schnelle Lösung sein, für komplexere Steuererklärungen sei der Funktionsumfang jedoch zu gering, so das Urteil.

  • Geeignet für: Arbeitnehmer mit einfachen Steuerfällen

Wundertax zeigt Schwächen bei Synchronisation und Nutzerberatung

Ein Paar vergleicht Angebote
Das Programm Wundertax landet im Test auf dem letzten Platz. Grund ist die fehlende Synchronisation zwischen Web-Version und App.© Getty Images | Milan Markovic

Im Vergleichstest landet Wundertax* auf dem letzten Platz. Das liegt vor allem an technischen Einschränkungen und einer vergleichsweise schwachen Beratung. Besonders kritisch bewertet IMTEST die fehlende Synchronisation zwischen Web-Version und App. Während Steuererklärungen für das aktuelle Jahr nur im Browser erstellt werden können, unterstützen die mobilen Apps teilweise ältere Steuerjahre.

Auch inhaltlich biete das Programm weniger Unterstützung als die Konkurrenz, so das Testurteil. Hinweise auf mögliche Steuersparmöglichkeiten fehlten weitgehend, sodass Nutzer ihre Steueroptimierung selbst übernehmen müssten.

  • Geeignet für: Standardfälle mit überschaubaren Einkünften

Steuer-App, Online-Lösung oder klassische Steuersoftware?

Immer mehr Steuerpflichtige erledigen ihre Steuererklärung auf dem Smartphone. Viele Apps scannen die Belege per Kamera und werten sie automatisch aus. Die integrierte Texterkennung ordnet die Beträge dann den passenden Kategorien zu. Die deutschen Steuerverwaltungen wollen in der Elster-App sogar eine Ein-Klick-Steuererklärung starten. Profis geben dazu wichtige Hinweise.

Welche Plattform sich am besten eignet, hängt auch von individuellen Vorlieben ab. Fast alle Apps im Test von IMTEST bieten eine Echtzeit-Synchronisation zwischen Smartphone und PC an. IMTEST rät allerdings zu einem sogenannten Hybrid-Modell: Für die Eingabe von Stammdaten (Steuer-ID, Adresse) und das Sichten langer Listen kann der Browser am Laptop oder PC als Überblick sinnvoll sein. Die Smartphone-App ist dagegen praktischer, um schnell Belege zu scannen.

Elster oder Steuersoftware – was ist besser?

Die Eingabe des Steuerportals Elster
Das Finanzamt stellt mit „Mein Elster“ ein kostenloses Tool für die Steuererklärung zur Verfügung. © Bernd Weißbrod/dpa | Bernd Weißbrod

Die vorgestellten Steuerprogramme sind aber nicht die einzigen Optionen für mobile und webbasierte Steuerprogramme. Auch das Finanzamt bietet mit „Mein Elster“ ein kostenloses Online-Portal für Steuererklärungen an. Nutzer können ihre Daten dort direkt eingeben und elektronisch an das Finanzamt übermitteln.

Im Gegensatz zu Steuersoftware bietet Elster jedoch nur begrenzte Unterstützung: Hinweise auf mögliche Steuerersparnisse oder automatische Prüfungen sind deutlich weniger umfangreich. Viele Steuerprogramme gehen hier deutlich weiter und helfen den Nutzern dabei, Fehler zu vermeiden oder zusätzliche Abzugsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.

Für einfache Steuerfälle kann Elster ausreichen. Wer seine Steuererklärung allerdings komfortabler erledigen oder mögliche Sparpotenziale besser nutzen möchte, profitiert meist von speziellen Steuersoftwares. Ein gutes Programm sollte:

  • Eingaben auf Fehler prüfen
  • auf Sparpotenziale hinweisen
  • die erwartete Steuererstattung berechnen

Was gute Steuersoftware kostet – und wann kostenlose Lösungen reichen

Die Kosten der Steuerprogrammen sind sehr unterschiedlich aufgestellt. Das zeigt unter anderem der Vergleich von IMTEST. Klassische Programme kosten meist zwischen 30 und 50 Euro pro Steuerjahr. Bei Anbietern wie Wiso können Nutzer damit mehrere Steuererklärungen innerhalb eines Haushalts erstellen. Andere Programme erheben eine Gebühr für jede abgegebene Steuererklärung.

Eine Besonderheit im aktuellen Test ist Check24 Steuer: Die App ermöglicht eine vollständige Steuererklärung ohne Gebühren. Für einfache Steuerfälle kann das eine optimale Lösung sein. Wer jedoch komplexere Einkünfte hat oder eine umfangreiche Beratung benötigt, sollte eher ein kostenpflichtiges Programm nutzen.

Eine besondere Kategorie sind die Discounter-Steuerprogramme von Anbietern wie Aldi oder Lidl. Diese erscheinen meist zum Jahreswechsel und kosten oft nur wenige Euro. Derzeit gibt es die Steuer-Software von Aldi für das Steuerjahr 2025 bei Amazon für 15,90 Euro, das Angebot von Lidl kostet 4,99 Euro. IMTEST hat die Discounter-Programme nicht geprüft, in anderen Testberichten gelten sie aber als solide Option für simple und sogar komplexere Steuerfälle. Doch ab wann gilt ein Steuerfall als „einfach“?

Welche Steuersoftware passt zu welchem Nutzer?

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Nicht jedes Programm passt zu jedem Nutzer. Was Selbstständige, Vermieter oder Rentner beachten sollten.© iStock / Getty Images | AzmanL

Nicht jede Steuersoftware eignet sich für den individuellen Steuerfall. Während einige Programme vor allem auf einfache Arbeitnehmerfälle zugeschnitten sind, bieten andere deutlich mehr Funktionen, etwa für Selbstständige, Vermieter oder Rentner. Ein Blick auf die eigenen Einkünfte hilft bei der Auswahl der passenden Lösung.

Steuererklärung für Arbeitnehmer: Wann Apps ausreichen

Die meisten Steuerpflichtigen gehören zur Gruppe der Arbeitnehmer. In diesen Fällen ist die Steuererklärung häufig vergleichsweise übersichtlich: Neben dem Arbeitslohn spielen vor allem Werbungskosten, Fahrtkosten, Versicherungen, Ausgaben für Arbeitsmittel oder Nebeneinkünften, zum Beispiel durch Wertpapiere oder private Verkäufe, eine Rolle.

Für Standardfälle reichen einfache Steuer-Apps oft aus. Programme wie Taxfix, Check24 Steuer oder Steuerbot führen Nutzer über einen Interview-Modus durch die wichtigsten Fragen und erstellen daraus automatisch die passenden Steuerformulare. Wer dagegen mehr Beratung und Hinweise zu möglichen Steuerersparnissen möchte, greift besser zu umfangreicherer Software wie Wiso Steuer. Diese Programme prüfen die Erklärung vor der Abgabe und weisen auf mögliche Abzugsmöglichkeiten hin.

Steuererklärung für Rentner: Welche Software hilft bei Einkünften?

Auch viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben, etwa wenn sie neben der gesetzlichen Rente zusätzliche Einkünfte haben. Dazu können Betriebsrenten, Mieteinnahmen oder Kapitalerträge gehören. Programme mit klarer Nutzerführung helfen dabei, Rentenbescheide korrekt einzutragen und typische Fehler zu vermeiden.

Steuer-Apps für Selbstständige übernehmen auch EÜR & Co.

Selbstständige, Freiberufler oder Gewerbetreibende haben meist komplexere Steuerfälle. Neben der Einkommensteuer spielen hier auch Betriebsausgaben, Abschreibungen oder die Umsatzsteuer eine Rolle. Zudem müssen Selbstständige und Gewerbetreibende mehrere Steuererklärungen abgeben.

Viele einfache Steuer-Apps unterstützen solche Fälle nicht oder nur eingeschränkt. Für Selbstständige sind deshalb Programme mit umfangreicherem Funktionsumfang sinnvoll, etwa Wiso. Diese bieten zusätzliche Module für verschiedene Einkunftsarten und helfen dabei, alle relevanten Angaben korrekt zu erfassen.

Steuererklärung für Vermieter: Elster-Alternativen unterstützen Berechnung

Wer Immobilien vermietet, muss in der Steuererklärung zusätzliche Angaben machen – etwa zu Mieteinnahmen, Abschreibungen oder Renovierungskosten. Auch Zinsen für Immobilienfinanzierungen können steuerlich relevant sein. Solche Angaben lassen sich zwar grundsätzlich auch über Elster einreichen, allerdings bieten spezialisierte Steuerprogramme eine deutlich bessere Unterstützung bei der Berechnung von Abschreibungen oder der Zuordnung von Kosten. Eine gute Elster-Alternative macht die Steuererklärung übersichtlicher und weist auf mögliche Steuervorteile hin. Auch hier eignet sich unter anderem der Testieger.

Welche Steuersoftware lohnt sich 2026 besonders?

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Oft bekommen Nutzer nach der Steuererklärung Geld vom Finanzamt zurück. Eine gute Steuersoftware berechnet das schon bei der Eingabe. © Getty Images/iStockphoto | Alihan Usullu

Während viele Steuersoftwares auf einfache Fälle ausgelegt sind, bieten nur wenige Apps und Programme eine wirklich umfassende Beratung. Im Test von IMTEST überzeugt Wiso Steuer* als beste Gesamtlösung mit großem Funktionsumfang und einer guten Unterstützung bei komplexen Steuerfällen. Als interessante kostenlose Alternative mit guter Nutzerführung erweist sich Check24 Steuer. Wer dagegen eine besonders einfache App sucht, kann auch mit Taxfix schnell zur fertigen Steuererklärung kommen.

Der IMTEST-Vergleich basiert auf vier Kriterien:

  1. Ausstattung: Funktionsumfang und technische Features
  2. Leistung: Ergebnisse in realen Steuerfällen
  3. Handhabung: Benutzerführung und Verständlichkeit
  4. Service und Sicherheit: Datenschutz, Serverstandorte und Transparenz

FAQ: Wichtige Fragen und Antworten zur Steuersoftware

Welche Steuersoftware ist die beste?

Im IMTEST-Vergleich belegt Wiso Steuer den ersten Platz. Das Programm bietet den größten Funktionsumfang und die beste Beratung.

Was kostet ein gutes Steuerprogramm?

Viele Programme kosten zwischen etwa 30 und 50 Euro pro Steuerjahr. Einige Apps verlangen eine Gebühr pro abgegebener Erklärung.

Ist Elster besser als Steuersoftware?

Elster ist kostenlos, bietet aber weniger Unterstützung. Einige Steuerprogramme helfen beim Ausfüllen der Formulare und zeigen mögliche Steuerersparnisse.

Gibt es gute kostenlose Steuersoftware?

Ja. Check24 Steuer ermöglicht eine kostenlose Steuererklärung, deckt jedoch laut dem Test von IMTEST keine sehr komplexen Steuerfälle ab.

Welche Steuersoftware eignet sich für Selbstständige?

Programme mit großem Funktionsumfang wie Wiso Steuer eignen sich besser für komplexe Steuerfälle und übernehmen auch Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR), Umsatzsteuererklärung und Gewerbesteuererklärung.

Braucht man jedes Jahr ein neues Steuerprogramm?

Ja. Steuerprogramme erscheinen jedes Jahr in einer neuen Version, weil sich Steuergesetze, Formulare und Berechnungsregeln regelmäßig ändern. Wer seine Steuererklärung erstellt, benötigt deshalb immer die Version für das jeweilige Steuerjahr. Wie Nutzer an diese Version kommen, hängt vom Anbieter ab. Klassische Programme müssen meist jährlich neu gekauft werden. Bei Online-Diensten oder Abo-Modellen wird die neue Version automatisch bereitgestellt, sobald sie verfügbar ist.