Von Hautproblemen bis Herzrhythmusstörungen: In Foren und auf Social Media gilt Histamin gerne als Erklärung für die unterschiedlichsten Beschwerden. Als Abbauprodukt der Aminosäure Histidin findet man es in vielen Lebensmitteln, vor allem in Produkten, die lange vergoren, gereift oder fermentiert wurden: in bestimmten Käsesorten, Bier, Wein oder Sauerkraut. Auch Spinat, Essig oder Auberginen sind histaminreich. Werden Nahrungsmittel längere Zeit gelagert oder warmgehalten, kann sich ihr Histamingehalt erhöhen.

Doch Fachleute warnen vor voreiligen Schlüssen und unnötigen Einschränkungen in der Ernährung. Wann ist der Verdacht auf eine Histaminintoleranz (HIT) tatsächlich berechtigt, wie wird sie diagnostiziert und kann ein normaler Alltag mit der Stoffwechselstörung gelingen? Ein Ernährungsexperte und eine Betroffene geben Antworten.

Was passiert bei einer Histaminintoleranz im Körper?