Männer greifen mit der Hand in Waben und führen den Rohhonig zum Mund. Auf den Tellern sind Unmengen an Rührei und eine große Menge an Fleisch zu sehen. Vor allem bei Tiktok und Instagram tauchen immer mehr Videos auf, die für den Ernährungstrend „Gottesnahrung“ werben. Dabei sind naturbelassene und unverarbeitete Lebensmittel das Einzige, was die Anhänger dieser Diätform zu sich nehmen. Verarbeitete und hochverarbeitete Lebensmittel sollen gänzlich gestrichen werden.

„Gottesnahrung“ – dabei werden somit Produkte der verarbeitenden Lebensmittelindustrie vollständig abgelehnt. Bei der Wahl der Nahrungsmittel wird sich zudem auf die Bibel berufen. Doch ist dieser Trend wirklich gesund? Dr. Matthias Riedl, Ernährungsexperte und Leiter des Medicum in Hamburg, ordnet den Hype ein.

Dr. Riedl über Gottesnahrung: „Quatsch“