• In ihrer Partnerschaft fand Jana keine sexuelle Erfüllung
  • Die Lösung sollte eine offene Beziehung sein
  • Doch das Projekt scheiterte: Hier erklärt Jana, warum

Die Liebe soll bleiben, der Sex darf woanders stattfinden. Was pragmatisch klingt, ist für manche Paare ein Versuch, unterschiedliche Bedürfnisse zu versöhnen. Jana (41), die in Wirklichkeit anders heißt, kennt diesen Konflikt. Als sie ihre Beziehung öffnete, lebte sie seit drei Jahren ohne Sex, zwei davon mit ihrem damaligen Partner (44). Schon früh hatten beide über Treue gesprochen, auch weil Jana nach dem Betrug ihres Ex-Mannes große Angst hatte, erneut hintergangen zu werden. Ihr Partner beruhigte sie: Bei ihm müsse sie sich darum keine Sorgen machen.

„Er sprach beim Kennenlernen schon davon, dass das Sexuelle bei ihm nicht stark ausgeprägt sei“, erzählt Jana. Wie wenig Interesse er an körperlicher Intimität hatte, habe sie damals nicht geahnt. Mit der Zeit merkte sie jedoch, wie sehr ihr Sex und das Gefühl fehlten, begehrt zu werden. Ihr Partner meinte, sie dürfe sich das, was er ihr nicht geben könne, außerhalb der Beziehung holen. Als ein Arbeitskollege begann, um Jana zu werben, wurde aus dieser Überlegung plötzlich Realität. Doch als Jana die vereinbarte Freiheit tatsächlich nutzte, war alles plötzlich gar nicht mehr ganz so klar.