Rückblickend weiß Claudia Tetling: Sie hatte schon mit sechs, sieben Jahren Migräne. Damals zeigte sich die Erkrankung in Form von Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und mit dem Alice-im-Wunderland-Syndrom: „Ich sah merkwürdige Bilder, von denen ich nicht wusste, ob sie wirklich waren“, erinnert sich die heute 61-Jährige. In der Pubertät verstärkten sich die Symptome. „Ich musste mich oft ins Bett legen, alles verdunkeln, konnte keine Gerüche, keine Geräusche ertragen. Ich konnte das aber wegschlafen, am nächsten Tag war alles wieder in Ordnung.“

Doch das änderte sich. Die starken Kopfschmerzen kamen auch während der Periode und hielten mehrere Tage an. Sie traten bei Autofahrten, Wetterwechseln und bei Anspannung auf. Auch da war Claudia Tetling noch nicht klar, dass es sich um Migräne handelt. Als sie endlich ihre Diagnose erhielt, half ihr eine Studie.

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