Zusammenfassung
- Eine ADHS-Diagnose kann für Familien entlastend sein und Wege zu Unterstützung eröffnen
- Doch Studien zeigen, dass eine Diagnose nicht immer zu mehr Lebensqualität führt
- Wann ist eine Diagnose sinnvoll? Und wann kann sie dem Kind eher schaden?
Eine ADHS-Diagnose bedeutet für viele Familien eine Erleichterung: Sie liefert eine Erklärung für das Verhalten des Kindes, sie eröffnet aber auch die Chance auf Unterstützung durch eine Therapie und Medikamente. Gleichzeitig weisen Fachleute darauf hin, dass eine Diagnose auch Risiken bergen kann.
Nicht jedes Kind, das zappelt oder verträumt wirkt, hat auch ADHS. Und nicht jedes Kind mit ADHS-typischen Symptomen braucht eine Diagnostik. Ein Kinderpsychiater erklärt, wann eine Abklärung tatsächlich sinnvoll ist und in welchen Situationen er Eltern zu Zurückhaltung rät.






