Es ist ein oft unscheinbares Symptom, das dennoch viele Menschen kennen: Das Herz stolpert manchmal, setzt einen Schlag aus oder rast plötzlich unangenehm in der Brust. Nimmt man diesen Moment bewusst wahr, löst er oft Angst aus – vielleicht ist hier etwas nicht in Ordnung? Die Sorge ist nicht unbegründet, denn Herzrhythmusstörungen gehören zu den häufigsten kardiologischen Beschwerden. Gefährlich wird es, wenn sich hinter den Beschwerden Vorhofflimmern verbirgt – eine Rhythmusstörung mit ernstem Risiko. In Deutschland betrifft das etwa eine Million Menschen, bei vielen davon unerkannt.

„Vorhofflimmern wird oft erst bemerkt, wenn Komplikationen auftreten – etwa ein Schlaganfall“, erklärt Prof. Christiane Tiefenbacher, Kardiologin und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung. „Viele Menschen schätzen die Symptome falsch ein oder ignorieren sie als harmlos.“ Doch wann sollte man wirklich alarmiert sein? Wie erkennt man den Unterschied zwischen harmlosen Herzrhythmusstörungen und gefährlichem Vorhofflimmern? Das fragt sich eine Leserin. Ein anderer Leser möchte die Ursachen verstehen und fragt sich, wie er vorbeugen kann. Antwort gibt es in dieser Folge der Gesundheitsserie „Herz-Doc“.

Lesen Sie hier alle Teile unserer Herz-Doc Serie

Herzrhythmusstörungen – das steckt dahinter