Schlaganfälle sind häufig – etwa 270.000 Menschen sind jedes Jahr in Deutschland betroffen. Doch die gute Nachricht ist: Dank verbesserter Therapiemöglichkeiten versterben immer weniger Betroffene an einem Schlaganfall. Und auch die Rate derer, die schwerste körperliche Behinderungen davontragen, wird kleiner. Etwa ein Drittel der Betroffenen überlebt den Schlaganfall sogar ganz ohne körperliche Schäden, das sind insbesondere die Patientinnen und Patienten, die gleich nach dem Einsetzen der Symptome den Notarzt gerufen haben.
Doch auch wenn Betroffene den Schlaganfall ohne körperliche Schäden überstehen, kann er Folgen haben. Was die wenigsten wissen: Jeder Dritte ist nach einem Schlaganfall von einer Depression betroffen.
In der Serie „Die Hirn-Docs“ der FUNKE Tageszeitungen klären Expertinnen und Experten der Deutschen Hirnstiftung über die neuesten Erkenntnisse in der Neurologie auf. Hier erklärt Hirn-Doc und Schlaganfallexperte Prof. Dr. Götz Thomalla vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), welche Symptome auf einen Schlaganfall hindeuten, wie er sich behandeln lässt und wie Sie vermeiden können, danach in eine Depression oder Angststörung zu verfallen.






