Die Perimenopause, also die Phase vor den Wechseljahren, ist ein schleichender Prozess, der oft lange unbemerkt bleibt – und von vielen unterschätzt wird. Die hormonelle Umstellung lässt nicht nur Hitzewallungen und Schlafstörungen vereinzelt auftreten, sondern kann auch das Herz-Kreislauf-System belasten. Vor allem Frauen, die bisher keine Probleme mit ihrem Blutdruck hatten, spüren plötzlich, dass etwas nicht stimmt – können sich aber nicht erklären, was. Sie leiden an Bluthochdruck, ohne ihn zu bemerken, da etwa Schwindel oder innere Unruhe selten als typische Anzeichen erkannt werden.

Viele ignorieren die Symptome oder schieben sie auf „zu viel Stress“ – ein gefährlicher Fehler, wie Kardiologin Prof. Dr. Christiane Tiefenbacher betont. „Der Blutdruck ist eines der Frühwarnsignale des Körpers, dass etwas nicht stimmt – insbesondere während der hormonellen Umstellung“, erklärt sie. Selbst mancher Hausarzt sei hier mit der „Stress-Diagnose“ zu voreilig. In diesem Teil der Serie „Herz-Doc“ erklärt die Kardiologin und Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, wann Sie genauer hinsehen sollten, warum die Wechseljahre den Blutdruck so stark beeinflussen können und was im Fall der Fälle zu tun ist.

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Herzgesundheit: Was passiert im Körper während der Wechseljahre?