Für sehr lange Zeit standen für Louisa* (Name von der Redaktion geändert) Dinge wie ihre Karriere, Reisen, Freundschaften und Selbstverwirklichung im Mittelpunkt. Ein klassischer Kinderwunsch mit klarer Zeitlinie? Fehlanzeige. „Ich habe das nie ausgeschlossen, aber es hatte einfach keine Priorität“, sagt die Braunschweigerin. Erst Mitte 30 beginnt sich etwas zu verschieben. Die Trennung von einem Partner, die Corona-Pandemie, der berufliche Aufstieg – und plötzlich auch die Frage: Was, wenn ich etwas verpasse?

Der Impuls kommt nicht nur von innen. Freunde gründen Familien, ihr jüngerer Bruder wird Vater. Kinder werden greifbar, Teil des Alltags. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit. „Das war so ein Gefühl von Hilflosigkeit. In meinem Job habe ich Dinge im Griff – aber hier wusste ich nicht: Wie viel Zeit habe ich eigentlich noch?“ Louisa spricht über den Eingriff selbst und die Kosten, die das Einfrieren der Eizellen mit sich bringt.

Lesen Sie auch

Social Freezing: Komplexer, als viele denken