• Was ist der Unterschied zwischen großem und kleinem Blutbild
  • Welche Blutwerte sollten Sie in welchem Alter prüfen lassen
  • Experte Dr. Matthias Riedl gibt Ihnen den Leitfaden an die Hand

Ein kurzer Blick auf die Ergebnisse einer Blutuntersuchung – und schon fühlt man sich wie in einer fremden Welt: rätselhafte Begriffe wie Albumin, Kreatinin oder TSH reihen sich aneinander. Was sie eigentlich bedeuten, bleibt unklar. Kein Wunder, dass sich viele fragen, welche dieser Werte wirklich entscheidend sind. Doch bevor man sich in Zahlen und Fachbegriffen verliert, räumt der Internist und Ernährungsmediziner Dr. Matthias Riedl mit einem weitverbreiteten Irrtum auf: dem Missverständnis rund um das sogenannte große und kleine Blutbild.

Viele gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass ein kleines Blutbild nur eine abgespeckte Version sei, das große Blutbild entsprechend die umfassendere Variante. Doch genau hier liegt ein verbreiteter Denkfehler, sagt der Ernährungsmediziner. Tatsächlich steckt hinter dem kleinen Blutbild bereits eine zentrale medizinische Analyse, die oft unterschätzt wird. „Medizinisch ist das kleine Blutbild die Untersuchung der Blutteile, das sind die roten Blutkörperchen, die weißen Blutkörperchen des Immunsystems, die sogenannten Leukozyten, und die Thrombozyten, die Blutplättchen“, so Riedl. Was es noch zu beachten gilt und welche Werte man ab welchem Alter wissen sollte, erklärt er hier.

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