Zusammenfassung
- Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, Freundschaften zu pflegen
- Der Betroffene Steve schildert, wie ihn Einsamkeit und emotionale Ausbrüche belasteten
- Expertin Astrid Neuy-Lobkowicz erklärt, wie ADHS-Betroffene lernen können, mit Kritik und Konflikten besser umzugehen und Freundschaften aktiv zu gestalten.
Wenn über ADHS gesprochen wird, dann häufig über Symptome wie Unruhe oder Konzentrationsprobleme. Und über die Frage, wie sie sich auf die Schule oder das Berufsleben auswirken. Doch ADHS kann auch einen anderen Bereich des Lebens schwer belasten: Freundschaften.
Auch für Steve* sind Freundschaften kein einfaches Kapitel. Schon im Kindergarten wird er immer wieder ausgeschlossen. In der Schule und während des Studiums gilt er als Einzelgänger. „Ich hatte über Jahre nur einen einzigen, echten Freund“, sagt er. Erst in den vergangenen Jahren hat sich das verändert. Wie ihm das gelungen ist und warum ADHS Beziehungen oft kompliziert macht, erzählt er hier.






