Ein Kind zu verlieren, das ist das Schlimmste, was Eltern widerfahren kann. Als Influencerin Lisa Straube vor wenigen Tagen öffentlich machte, dass ihr erst vier Monate alter Sohn plötzlich aus dem Leben gerissen wurde, löste das bundesweit Bestürzung aus. In den sozialen Netzwerken drücken Tausende Menschen ihr Mitgefühl aus, viele ringen nach Worten für das Unfassbare.

Nach Angaben von Lisa Straube starb ihr Sohn am plötzlichen Kindstod – einer Diagnose, die so sachlich klingt und für Eltern doch oft mit unzähligen offenen Fragen verbunden bleibt. Denn der plötzliche Kindstod trifft Familien ohne Vorwarnung. Zurück bleiben Trauer, Ohnmacht – und eine Leere, die kaum zu beschreiben ist. Arielle Bilo weiß genau, wie sich dieser Schmerz anfühlt. Die 30-Jährige verlor vor fast sieben Jahren ihre Tochter, sie war erst dreieinhalb Monate alt. Auch bei ihr lautete die Diagnose plötzlicher Kindstod. Hier erzählt sie, wie sie ihre Tochter leblos entdeckte, warum die Polizei ermittelte und wie sie nach dem Verlust weiterlebt.

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