Wenn Niko Rukavina von seinem Alltag erzählt, klingt das erstaunlich unaufgeregt. Er geht früh ins Bett und achtet auf eine konsequente Morgenroutine: Um 6 Uhr aufstehen, Wasser und Kaffee. Dann Gymnastik, gefolgt von einer 30-minütigen Meditation. Zum Frühstück gibt es ein Brötchen vom Bäcker um die Ecke. Diese Routine gibt ihm Stabilität. Und die braucht er. Denn der 43-Jährige lebt mit Schizophrenie – einer schweren psychischen Erkrankung, die Denken, Wahrnehmung und Gefühle tiefgreifend beeinflussen kann.

Hier schildert Niko offen und ehrlich, wie sich seine Schizophrenie erstmals bemerkbar machte, wie lang und kräftezehrend der Weg zur Diagnose war und was es bedeutet, mit einer Krankheit zu leben, die das eigene Gefühl für die Realität tief erschüttert.

Lesen Sie auch

Niko lebt mit Schizophrenie – wahnhafte Gedanken im Kopf