Dauerlaufende Nasen und Husten, der nicht in die Armbeuge geht, sondern frei heraus – in der Erkältungszeit ist das Alltag in Kitas und Kindergärten. Entsprechend hoch ist die Ansteckungsgefahr für Kinder, Erzieher und Eltern gleichermaßen. „Wenn morgens ein Kind mit glasigen Augen gebracht wird oder eines, dem die Nase ununterbrochen läuft, sage ich den Eltern, sie müssen ihr Kind wieder mitnehmen“, berichtet Gabriele Höner. Und nennt damit schon mal eine wichtige Maßnahme, der Erkältungswelle in der Kita den Kampf anzusagen.

Gabriele Höner ist zweite Vorsitzende im Landesverband sozialpädagogischer Fachkräfte in Berlin und sowohl als Kita-Leitung als auch als Erzieherin im Krippen- und Elementarbereich tätig. Die kritische Phase der Erkältungszeit beginnt ihrer Erfahrung nach meist im November und hält bis etwa Mitte Februar an. In dieser langen Zeit, umgeben von Schniefnasen, gesund zu bleiben, scheint schier unmöglich. Doch Gabriele Höner sagt: „Ich hatte seit zwei, drei Jahren keine Erkältung mehr.“ Wie ihr das gelingt und auf welche Tipps ihre Kolleginnen und Kollegen schwören, verrät sie hier.

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