Zusammenfassung

  • Mara Steins Kindheit war geprägt von Ignoranz und Schuldzuweisungen.
  • Unsere kämpft bis heute mit den Folgen ihrer toxischen Mutter.
  • Therapeuten erklären, wie Betroffene alte Wunden heilen können.

„Kühl, abweisend und ohne Liebe“ – so beschreibt Mara Stein das Verhältnis zu ihrer Mutter. Als sie einen Artikel unserer Redaktion über narzisstische Familien liest, habe sie sich „direkt angesprochen gefühlt“, schreibt die 59-Jährige in einem Leserbrief. Als Kind habe sie noch nicht einordnen können, dass ihr die Beziehung zur eigenen Mutter nicht guttat. Heute, als Erwachsene, bekomme sie das toxische Muster nicht mehr aus dem Kopf. Es verfolgt sie.

Mara Stein heißt eigentlich anders. Ihre Geschichte über das Aufwachsen mit einer – in ihren Augen – narzisstischen Mutter möchte sie lieber anonym teilen, um sich und ihr Umfeld zu schützen. Denn sie leidet noch heute darunter. Obwohl ihre Mutter bereits verstorben ist, kann sie einfach nicht damit abschließen. Das Therapeutenpaar Andrea Katz und Gisbert Straden hat eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für unsere Leserin.

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