Die Weihnachtsgans war köstlich, der Plätzchenteller immer gut gefüllt. Doch dann wird es plötzlich unangenehm: Nichts geht mehr, der Darm steht still. Während der Adventszeit und der Weihnachtsfeiertage, wenn üppiges Essen, Alkohol und langes Sitzen den Alltag bestimmen, leiden viele Menschen unter Verdauungsproblemen wie Darmträgheit und Verstopfung. Wer damit schon einmal zu kämpfen hatte, weiß: Wenn die Verdauung nicht funktioniert, leidet nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Unser „Darmhirn“, also das Nervengeflecht im Verdauungstrakt, das evolutionsgeschichtlich älter ist als das Großhirn, gilt als Spiegel unserer Gefühle.

„Wenn im Bauch etwas in Unordnung ist und nicht mehr richtig funktioniert, wirkt sich das auch auf unsere seelische Verfassung aus“, erklärt Dr. Constanze Storr, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Oberärztin am Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Die besinnliche Weihnachtsstimmung ist also schnell dahin. Häufig treten zusätzlich unangenehme Symptome auf, etwa Völlegefühl, Übelkeit, Brechreiz, Appetitlosigkeit oder Bauchkrämpfe. Zwei Fachleute erklären, welche Hausmittel neben Flohsamenschalen besonders hilfreich sind und ob Fasten tatsächlich dabei hilft, das Weihnachtsfestmahl besser zu verdauen.

Darmgesundheit: Diese fünf Tipps bringen die Verdauung auf Vordermann